Register
Copamundial - das Forum zum Spiel
24. Juni 2017, 05:38:37 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Der Betrieb von Copamundial ist derzeit ausgesetzt. Das webkombinat Hamburg arbeitet sich gerade in die Prozesse des Spieles ein, um den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Bitte habt ein wenig Geduld.
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: 14. Juni 2017, 16:43:48 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Dann bist DU der mit dem nervösen Finger  wink

 2 
 am: 11. Juni 2017, 12:22:25 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Dr. Zoidberg
Lesen tue ich das auch noch cool

 3 
 am: 07. Juni 2017, 17:45:52 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Coach
Das verrate ich nicht

 4 
 am: 07. Juni 2017, 12:37:51 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Zitat
An dieser Stelle möchte ich mich mal für deine Verdienste im Forum bedanken.
Gracias.  big daumen

Zitat
Keiner schreibt mehr so ausführlich und engagiert hier.
Das gibt mir auch zu denken. Aber für euch zwei Leser, dich und Coach, als zukünftige Sponsoren von Viktoria wink kann man sich schon mal einen Kater schreiben. Wenn ich so einen Blick auf die Anzahl Aufrufe werfe, müsst ihr zwei ja mein Geschreibsel täglich mehrmals aufrufen .... Lernt ihr das auswendig oder was macht ihr damit?  clown

 5 
 am: 07. Juni 2017, 10:17:28 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von rampel
Hallo Speedy,

mein Beileid. Leider hat man sich in Spiel 1 auch ein bisschen selbst geschlagen. black

An dieser Stelle möchte ich mich mal für deine Verdienste im Forum bedanken. Keiner schreibt mehr so ausführlich und engagiert hier.

 6 
 am: 04. Juni 2017, 08:38:04 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Jena - Viktoria 0:1

Reicht aber nicht. Die Europapokalarithmetik macht es möglich, dass der Meister der Regionalliga West nicht aufsteigen darf.


Rückblick

Im Rückspiel galt es einen Rückstand von 2:3 aufzuholen, ohne den Ausnahme-Kicker Wunderlich, ohne weitere drei Stammkräfte, die bereits im Hinspiel fehlten. Hinzu zu kam noch unmittelbar vor der Halbzeitpause der Achilleessehenriss von Brzenska, Ersatz für Reiche bzw. Schwarz. Offensiver Mittelfeldspieler Fiore wurde infolgedessen als 3. Option in die Innenverteidigung neben Lanius gestellt. Eine überraschende, aber eine funktionierende Lösung. Verletzungspech bleibt Viktoria also treu. Gleichfalls überraschend der Wechsel auf der Torwartposition. Die bisherige unumstrittene Nr. 1 in der Saison, Kühn, wurde durch die Nr. 2 ersetzt, Monath. Er machte seine Sache gut, bis auf einen Irrlauf im Strafraum, der stark an den von Kühn im Hinspiel erinnerte – dieser hier blieb jedoch folgenlos.

Insgesamt machten es die Viktorianer sehr gut. Sie fanden ein ausgewogenes Maß Jena annähernd 90 Minuten unter Druck zusetzen (das muss man erst einmal auf die Reihe bekommen), ohne den Gegner zu zwingenden Konterchancen einzuladen. Für die Konteranfälligkeit der Viktoria im Verlaufe der Saison eine mehr als beachtliche Leistung. Vorne hingegen setzte Viktoria ihre Sturmmisere aus dem Hinspiel fort. Chancen wurden versiebt, darunter auch hochkarätige. Das Verletzungspech in der 42. Minute, als Brzenska ausgewechselt werden musste, setzte noch einmal Kräfte frei für die zweite Hälfte. Eine Jetzt-erst-recht-Mentalität machte sich breit.

Jena fand insgesamt ein verantwortungsvolleres Maß im eigenen Zweikampfverhalten. Lediglich Golley bekam regelmäßig einen mit, was ihn ähnlich wie Wunderlich im Hinspiel im Verlaufe des Spiels auf die Palme brachte. Schiedsrichter Schröder zeigte eine souveräne Leistung, hat sich ganz im Gegensatz zum Vorgänger für höhere Aufgaben empfohlen. Er konnte auch Golley frühzeitig davon überzeugen, dass ER die Zweikämpfe bewertet, und niemand anders. Kurz vor Schluss gelang Candan, der tatsächlich nach dieser Saison zu den ambitionierten Steinbachern in die RL Südwest wechselt, die hochverdiente Führung. Das entscheidende zweite Tor wollte allerdings nicht mehr fallen, obwohl die Jenaer mit ihrer mäßigen Kondition wie schon im Hinspiel zu kämpfen hatten.

Die von Experten als fanatisch und besessen bezeichneten Fans Jenas blieben während des Spiels friedlich. Durchgängige Pfiffe gegen Golley waren allerdings unangebracht. Außer der nach dem gesperrten Wunderlich technisch versierteste Spieler bei Viktoria zu sein, hat er nichts verbrochen. Das allerdings reichte dem Publikum schon und trug seinen Teil dazu bei, die Leuchttürme der Viktoria zu zermürben. Eine Mentalität, wie man sie in den meisten Stadien Deutschlands erfreulicherweise nicht vorfindet.

Der beste Mann neben dem Platz ist der Kommentator des MDR gewesen. Um Längen dem des vom WDR am Sonntag abgestellten überlegen, zeigte er eine besonnene Fast-Neutralität und erwies sich als überaus fachkompetent, ganz im Gegensatz zum WDR-Kommentator, der seine Vorbereitung offensichtlich aus Quellen von Revolverblättern bezog. Man hätte am Sonntag den Anschein haben können, als wäre Viktoria allein mäzengesteuert, Jena nicht, so oft wurde Wirtschaftsratsmitglied Wernze ins Bild gebracht und mit entsprechenden Kommentaren versehen. Jenas Pendant, mit seiner Firma Inhaber von 95% der ausgelagerten Spielbetriebs GmbH Jenas, ließ sich offensichtlich nicht blicken, auch nicht in Jena, wurde aber vom MDR-Kommentator wenigstens thematisiert.

Sucht man Verantwortliche für den verpassten Aufstieg, so findet man im Hinspiel eine desolate Abwehrleistung, gespickt mit unsicheren Aktionen insbesondere in der ersten Halbzeit, gepaart mit einer über 96 Minuten andauernden indiskutablen Leistung eines an sich erfahrenen Schiedsrichters, der zu keiner Zeit Herr über das Geschehen war. Klingt jetzt nach Fehlersuche außerhalb der Mannschaft, doch als entscheidender Einflussfaktor hervorhebenspflichtig. Mit einer härteren Gangart des Schiris wäre Jena so manche Aktion bitter aufgestoßen.

Im Nachhinein betrachtet hatte die Verletztenmisere zur Unzeit den größten Anteil an der mangelnden Durchschlagskraft der Viktorianer. An der Erweiterung des Kaders gilt es zu arbeiten, und so hat Viktoria am Wochenende die ersten Neuverpflichtungen gemeldet. Auf der Torwartposition scheint es einen Wechsel zu geben: Die neue Nr. 1 kommt von TUS Koblenz, Sebastian Patzler, inoffiziell zum besten Torwart der RL Südwest der vergangenen Saison gekührt. Die Torhüter Monath und Pellatz verlassen den Verein. Weitere Abgänge: Lejan, Jerat und Brzsenska, die allesamt ihre Karriere beenden. Letzterer wird als Co-Trainer weiterbeschäftigt. Neu im Team auch zwei Düsseldorfer: Leander Goralski für die Innenverteidigung und Hendrik Lohmar für das offensive/defensive Mittelfeld. Ein vielseitiger Mann in der Zentrale. Es sollen noch bis zu 4 Neue folgen.


Ausblick

Viktoria ist dabei, sich auf allen Positionen einen absolut Drittliga tauglichen Kader zu verschaffen, was sie somit zum Top-Favoriten der nächsten Saison machen wird. Möglicherweise wäre zum heutigen Zeitpunkt der Aufstieg für manche junge Wilden noch zu früh gekommen. So hat Trainer Antwerpen, der in seiner ersten Saison bei Viktoria einen hervorragenden Job gemacht hat, mehr Zeit, seine Mannschaft weiterzuentwickeln. Die Integration von Neuzugängen scheint ebenso eine seiner Stärken zu sein. Hilfreich dabei die Erfahrung aus zwei Relegationsspielen: Viktoria hat ganz im Gegensatz zum Hinspiel erst im Rückspiel gezeigt, das sie mit Extremdruck umgehen kann. In entscheidenden Spielen der bevorstehenden Regionalligasaison werden sie auf diesen Erfahrungswert zurückgreifen müssen, ein Vorteil wie ein 12. Mann.

Die Schärfung des Kaders tut auch Not, denn die Konkurrenz in der Liga schläft nicht. Vor allem Rödinghausen und Aufsteiger KFC Uerdingen haben bereits mächtig aufgerüstet, und das Transferfenster ist noch nicht einmal geöffnet. Paderborn scheint der Liga erspart zu bleiben. Beim BVB II gibt es wie jede Saison einen größeren Umbruch. RWE will aus Kostengründen erneut mit dem kleinsten Kader aller Regionalligisten auflaufen, was diesen Verein aber nicht davon abhält weiter an der Qualität zu schrauben und Top-Verpflichtungen zu tätigen. RWO wird wie Wattenscheid definitiv kleinere Brötchen backen – beide gehen finanziell angeschlagen in die Saison, sind zu wirtschaftlichen Aktivitäten verpflichtet. Die Alemannia hat Insolvenz angemeldet, die Creme der Mannschaft steht bereits bei anderen Vereinen unter Beobachtung, einige sind gar schon weg. Was sich Wuppertal und Bonn für die neue Saison ausrechnen bleibt noch offen. Verdächtig still um diese beiden Vereine, zumindest was Aktivitäten auf dem Transfermarkt betreffen. Die Ruhe vor dem Sturm? Alles andere als Aufstiegsambitionen beim WSV würde mich wundern.

Auf geht's nun in eine längere (regionalliga)fußballfreie Sommerpause.

Recuerdos,
Speedy

 7 
 am: 01. Juni 2017, 08:57:23 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Und noch ein Satz zum kleinen Showdown:
Viktorias U17-Buben haben die Klasse durch einen überzeugenden 4:2-Sieg über RWE erhalten. RWE steigt aus der B-Junioren-Bundesliga wie auch aus der A-Junioren-Bundesliga in die Niederrheinliga ab. Inka Grings wird somit erst Junioren-Bundesliga-Trainerin im Deutschen Fußball sein.

 8 
 am: 01. Juni 2017, 07:17:12 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Relegation Teil 2


Was hat die Relegation in drei Spielklassen bislang eingebracht?

1. Eine Relegation vorentscheidende doppelte Fehlentscheidung von Schiedsrichter Sascha Stegemann (Kicker-Note 6) im Hinspiel Wolfsburg/Braunschweig. Zitat Lieberknecht: "Es ist eine Entscheidung, die weh tut. In diesem Moment ist eine Saison am Arsch."
2. Zuschauerausschreitungen kriminellster Art: Schmähgesänge, Böller (mit Verletzungsfolge), Platzsturm, Bengalos in Braunschweig und Spielunterbrechung in München: Böller, Geschosse von Fahnenstangen, Sitzschalen, Feuerzeugen, Bierbechern unter Beifall von Fans, mutwillige Beschädigung des Auffangnetzes, hohes Gefahrenpotenzial für Spieler, 1.000 Polizisten in schwerer Kampfmontur mit 10 leicht Verletzten, Fast-Spielabbruch, Spielfortsetzung nur aus polizeilich relevanten Gründen
3. Zum zweiten Mal hintereinander in der Relegation gescheitert: Waldhof Mannheim und Elversberg
4. Nach 34 Spieltagen Entscheidung über den Aufstieg nach torlosen 210 Minuten im Elfmeterkrimi (Meppen/Mannheim)
5. Verletzte Spieler: Ntep (Muskelfaserris, Wolfsburg), Kumbela (Muskelverletzung, Braunschweig), Thiele (Knöchelverletzung, Jena) und insgesamt 5 Platzverweise
6. Lospech: Elversberg hatte schon vor Anpfiff gegen die Überflieger aus Unterhaching keine Chance
7. Dreckige Spielweise, um sich den Aufstieg aus Mangel an technischen Fähigkeiten zu erschleichen (später mehr)

In England geht es in den Aufstiegsplayoffs zur Premier League um Verdienen oder Nichtverdienen von rund 200 Mio. EUR. FAIRPLAY wird in diesem Land groß geschrieben. In Deutschland geht es um viel weniger, dennoch werden mittlerweile alle Register gezogen um Aufstieg zu erreichen oder Abstieg zu verhindern. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Eskalationsstufe erreicht wird. Die neue Deutsche Fankultur, ob selbst entwickelt oder von Außen gesteuert, kennt keine Hemmungen mehr. Es ist ihr mittlerweile so ziemlich alles zuzutrauen.


Wo steht Viktoria nach dem ersten Relegationsspiel der Vereinsgeschichte?

Mit dem Rücken zur Wand. Eine unglückliche 2:3-Niederlage im Hinspiel am vergangenen Sonntag und der Platzverweis des Ausnahmekickers Wunderlich in der 6. Minute der Nachspielzeit lässt Viktoria nur noch einen Türspalt offen, um am heutigen Tag (ab 17 Uhr live im MDR) den Aufstieg in die 3. Profiliga zu erreichen.

Die erste Halbzeit lieferte das Streichergebnis, wären wir im Pferdesport und nicht im Fußball. Eine solche Halbzeit voller Nervosität und eklatanter Abwehrfehler hat es im Fußball bei solch entscheidenden Spielen selten bis noch gar nicht gegeben. Erst der Ausflug von Viktorias Torwart Kühn Richtung Strafraumeck, wo er den vor Spielbeginn gesprengten Rasen unterschätze, ausrutschte und den herannahenden Ball verfehlte. Jenas Stürmer Thiele hingegen bekam hinter der Strafraumlinie den Ball vor die Füße und beförderte ihn aus spitzestem Winkel artistisch im Fallen mit dem Außenrist ins leere Tor. Wenige Minuten später ein zu kurzer Rückpass von Schwarz Richtung Kühn, den ein Jenaer erlaufen konnte. Torwart umspielen und erneut ins leere Tor einschieben war nur noch Formsache. Viktoria bekam das Spiel nicht in den Griff, auch nicht der Schiedsrichter, der die offensichtlich "schmutzige" Zweikampfführung der Jenaer nicht durchschaute und viele Aktionen weiterlaufen ließ, oder unterbrach, aber nicht (ausreichend und foul-unterbindend) bestrafte. So kam es zu nur (!) 4 Gelben Karten für Jena nach Foulspiel, während Viktoria insgesamt 3 Gelbe Karten erhielt wegen Meckerns über die rohe Spielweise des Gegners und nachlässige Schiedsrichterentscheidungen.

Viktorias Straßenfußballer Golley und Wunderlich wurden mehrfach weggeflext und sollten vom Schiedsrichter nicht geschützt werden. Nach dem 5. Foul an Golley innerhalb der ersten 37 Minuten erhielt erst der zweite Jenaer eine Verwarnung. Ein Spiegelbild der Unfähigkeit des Schiedsrichters ist eben dieses 5. Foulspiel, im Mittelfeld an der Außenlinie von Jenas Kühne an Golley, in der WDR-Zeitlupe besonders gut zu erkennen: Golley führt den Ball von seinem Gegenspieler weg, sein Blick richtet sich zu anspielbaren Mitspielern, da rauscht Kühne an mit den Stollen voraus und trifft Golley am Knie, fern des Balles. So sieht für Meinewenigkeit Vorsatz aus. Die daraus resultierende Verwarnung hätte unmissverständlich Rot lauten müssen. Man konnte das gesamte Spiel den Eindruck gewinnen, dass die rohe, grenzwertige bis grenzenüberschreitende Zweikampfführung unter billigender Inkaufnahme von Verletzungen bei Spielern der Viktoria Teil der Vorgaben waren, die Jenas Trainer seinen Spielern mit auf den Weg gegeben hat, – als hätte Jena Nachhilfe bei Union Berlin genommen – um ihre limitierten technischen Fähigkeiten zu kompensieren und den Gegner zu provozieren ....

.... was letztendlich auch bei Wunderlich funktionierte, der in der Nachspielzeit entnervt offensichtlich eine heftigere Beleidigung gegenüber Jenas Eisman aussprach und Rot dafür sah. Seit Materazzi wissen wir, dass einer strafwürdigen Aktion auch eine strafwürdige Provokation vorausgehen kann, und je heftiger die Aktion, desto wahrscheinlicher auch eine Provokation, die dem Schiedsrichter gerne zu entgehen pflegt.

Abschließend noch zum Spielverlauf der zweiten Halbzeit: Viktoria, dem Druck in der ersten Halbzeit nicht gewachsen, kam mit neuem Schwung aus der Kabine. Wunderlich, sichtlich motiviert, vergeigte weitere klare Chancen, bis durch einen blitzsauberen Konter das 0:3 fiel. Viktoria rappelte sich abermals auf und ließ zwei Tore folgen, drückte auf das Unentschieden gegen bereits erschöpfte Jenaer. Die klarste Chance vergab Wunderlich in der Nachspielzeit frei vor dem Torwart.

Die Nachspielzeit: Jenas Top-Stürmer verletzte sich in einer Aktion, die so hätte nicht zustande kommen müssen. In der Viktorianer Hälfte an der Außenlinie schlug er den Ball im Vollspann als Zeitspielaktion gedacht mit einer Wucht über die Tribüne, als wollte er für Härte und Weite dieses Schusses den Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde erzwingen. Sein Bleifuß traf auch einen Viktorianer, selbstverschuldeter Mittelfußbruch die erste Vermutung.

Ein kurzes Wort zu den Fanlagern: es blieb eine friedliche Veranstaltung.


Was nach diesem ereignisreichen Spiel hängengeblieben ist:
- Viktorias Chancen auf den Aufstieg sind nach Wunderlichs Platzverweis erheblich gesunken. Wie schwer der Ausfall wiegt zeigt seine Torbeteiligung in der RL-Saison: 29 Tore, 19 Vorbereitungen in 33 Spielen bei insgesamt 91 Toren (42%).
- Dieser Ausfall lässt aber auch einen Vorteil Viktorias erkennen: Viktoria mit Wunderlich ist ausrechenbar, ohne Wunderlich kann sich Viktoria von einer Seite zeigen, die Jena bei all ihren Spielbeobachtungen und -analysen nicht vorhersehen kann
- Viktorias Moral ist intakt. Trotz 0:3-Rückstand am Ende des Spiels noch dem Ausgleich nahe, lässt vermuten, dass im Rückspiel noch etwas zu holen ist
- Eklatante Abwehrfehler können sich rein nach der Wahrscheinlichkeitstheorie nicht schon im nächsten Spiel wiederholen
- Erfahrung macht den Meister. Schlechte Erfahrung hat Viktoria zu genüge gesammelt, wird daraus gelernt haben und die Konsequenzen im Rückspiel ziehen. Beispielsweise Kurzpassspiel, um Jena ins Leere grätschen zu lassen; einstudierte Spielzüge, um Jena ins Leere laufen zu lassen; effiziente Chancenverwertung, um Jena alt aussehen zu lassen; in Führung gehen, weil Jena mit limitierten Fähigkeiten keinen Rückstand aufholen kann; und Führung ausbauen, um Jena vor eigener Kulisse weiter unter Druck zu setzen
- Jenas einstudierte, brandgefährliche Standardsituationen, insbesondere Eckbälle, müssen vermieden werden
- Viktorias Erfolg hängt von einer soliden Schiedsrichterleistung ab. Mit Robert Schröder, 18 Einsätze in Liga 2 und Liga 3 in dieser Saison könnte es funktionieren. Es hätte aber auch ein Bundesliga erfahrener sein können, so wie mit Guido Winkmann das Spiel Mannheim/Meppen bedacht wurde.

Die zweite Halbzeit konnte mit 2:1 gewonnen werden. Nun geht es darum, diesen Trend fortzusetzen und auch die dritte Halbzeit und die vierte Halbzeit mit einem Tor Vorsprung zu gewinnen. Ran an den Speck, Viktoria!

Wie geht das Rückspiel zwischen Jena und Viktoria heute Nachmittag aus?
Das frage ich mal in die Runde der Viktoria Köln Ehrenmitglieder ....

 9 
 am: 28. Mai 2017, 23:28:47 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Coach
und nu 2:3??? muß man auswärts 2:0 gewinnen, ne ne ne

 10 
 am: 28. Mai 2017, 07:33:09 
Begonnen von Speedy - Letzter Beitrag von Speedy
Noch 6 Std. und 28 Min. bis zum großen Showdown

Seiten: [1] 2 3 ... 10
Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2011, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.059 Sekunden mit 17 Zugriffen.