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Copa Mundial - Das Spiel (interne Diskussionen erst nach Registrierung sichtbar) => FAQ => Thema gestartet von: Speedy am 04. Juli 2026, 06:57:12

Titel: TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 04. Juli 2026, 06:57:12
Wenn ein Verein einen neuen Trainer bekommt, nachdem der Vorgänger wegen NMR entlassen wurde, erhält er die wegen NMR abgezogenen Punkte wieder zurück? Beim Beispiel Bayern München wären das Abzüge von gleich mehreren NMRs im Laufe der Saison ...
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 04. Juli 2026, 07:45:41
Die Regel wäre mir neu. Ist das vielleicht bei Torrausch so?
FCB hat ja schon einen neuen Coach und das TK blieb unverändert. Ich glaube nicht, dass da etwas rückwirkend bei der ZAT Auswertung wieder dazu kommt. Würde ich aber im Code nachschauen wollen
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 04. Juli 2026, 08:50:23
Bei Torrausch wird die Hälfte wieder zurückgegeben, was ich für durchaus sinnvoll halte, um durch NMR heruntergewirtschaftete Vereine halbwegs attraktiv für Einsteiger zu machen, und wieder wettbewersfähig. Hier fand ich es unter den Regeln nicht (mehr). Denke aber, dass es das hier auch gegeben hat ...

Bayern ist ein gutes schlechtes Beispiel: der Kollege hat durchweg die Saison verfälscht durch seine zahlreichen NMRs, und besonders jetzt, wenn es nun ein Spaziergang wird gegen Bayern zu punkten. Falls es diese Regelung nicht gegeben hat, wäre ich sehr dafür sie einzuführen ...
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 04. Juli 2026, 09:46:24
Ja, das halte ich für eine gute Idee. Ab nächster Saison wird ein Trainer auch nicht nur bei zwei aufeinanderfolgenden NMRs entlassen, sondern auch, wenn es drei NMRs über die aktuelle Saison hinweg gibt. Beide Maßnahmen sollten gegen eine Verzerrung des Wettbewerbs wie bei FCB diese Saison verhindern.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 04. Juli 2026, 11:56:43
Feine Sache  :daumen:
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Chrille am 04. Juli 2026, 12:22:38
Ich verstehe das Argument mit der erhöhten Attraktivität einen NMR herunter gewirtschafteten Verein zu übernehmen. Aber ist das den restlichen Teams fair gegenüber?

Wenn ich am letzten Spieltag die Bayern zu Hause empfange und weiß jetzt: Mit drei Toren zu Hause habe ich drei Punkte sicher. Dann würde ich mehr TK in andere Spiele investieren um ggf. dort noch was einzufahren. Wenn nun am letzten Spieltag der Trainer wechselt und die Bayern nun mehr TK, auf Grund der NMR Rückzahlung erhalten, habe ich keine Chance mehr auf den Sieg.
Ich fände eine NMR Rückzahlung innerhalb der Hinrunde vertretbar, aber gerade gegen Saisonende hin schwierig. Das Bayern Beispiel mag eher ungewöhnlich sein und kommt hoffentlich nur selten vor, aber als Gegner würde ich mich benachteiligt fühlen. Gerade bei gleich drei NMR Spieltags-Rückzahlungen.

In Uruguay haben wir aktuell so einen Fall mit dem dritten NMR, bei noch zwei restlichen Spieltagen in Form von Defensor Sporting (https://copa-mundial.eu/stadion/spielplan.php?team=449). Die Regelung mit der Entlassung nach drei, nicht aufeinander folgenden NMRs, innerhalb einer Saison ist für mich in Ordnung. Das sind dann halt die Regeln. Aber die letzten vier Teams wären nach der Übernahme, durch einen neuen Trainer, nun stark benachteiligt.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 04. Juli 2026, 12:35:00
Zitat von: Chrille am 04. Juli 2026, 12:22:38Ich verstehe das Argument, mit der erhöhten Attraktivität einen NMR herunter gewirtschafteten Verein zu übernehmen. Aber ist das den restlichen Teams fair gegenüber?
Gerne weiter diskutieren. Da ist die Meinung der breiten Masse interessant.

Zitat von: Chrille am 04. Juli 2026, 12:22:38Wenn ich am letzten Spieltag die Bayern zu Hause empfange und weiß jetzt: Mit drei Toren zu Hause habe ich drei Punkte sicher. Dann würde ich mehr TK in andere Spiele investieren um ggf. dort noch was einzufahren. Wenn nun am letzten Spieltag der Trainer wechselt und die Bayern nun mehr TK, auf Grund der NMR Rückzahlung erhalten, habe ich keine Chance mehr auf den Sieg.
Ich fände eine NMR Rückzahlung innerhalb der Hinrunde vertretbar, aber gerade gegen Saisonende hin schwierig. Das Bayern Beispiel mag eher ungewöhnlich sein und kommt hoffentlich nur selten vor, aber als Gegner würde ich mich benachteiligt fühlen. Gerade bei gleich drei NMR Spieltags-Rückzahlungen.

Die TK Rückzahlung würde es aus meiner Sicht nur zum Zeitpunkt zurückgeben, wenn ein zweiter NMR hintereinander oder dritter NMR in der laufenden Saison zur Entlassung führt. Sprich: Maximale TK-Rückgabe wäre zum einen begrenzt, da maximal 3 NMRs möglich sind ab kommender Saison und zweitens würde die TK-Rückgabe unmittelbar nach der Entlassung und nicht nach der Einstellung eines neuen Trainers erfolgen.
Die Idee mit der Hinrunde fände ich gut, aber zu inkonsistent und sehr verwirrend für Casual-Spieler.
Eine Überlegung wäre auch, ob an den letzten 3 ZATs(?) nicht eine Vereinswechsel-Sperre eintritt..

Ich bin für alles offen und nehme erstmal nur die Änderung der 3 NMRs in einer Saison mit.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 04. Juli 2026, 15:39:26
"Wenn nun am letzten Spieltag der Trainer wechselt"

Vereinswechsel sind bei Torrausch während der letzten 3 (?) ZATs nicht möglich, um zu verhindern, dass die Neuen in den Saisonabschluss eingreifen

Bei Copa gab es das m.E. auch (2? ZATs vor Saisonende), finde es in den Regeln auf die Schnelle nicht, denn es gab einmal vor laaaanger Zeit (wo sonst als in Uruguay) den Fall, dass am letzten ZAT ein Neuer Einstieg und nicht "normal" tippte, sondern einen Verein zur Reissterschaft, ähem, Meisterschaft verhalf. Meinewenigkeit wurde etwas ungehalten und ließ eine Regeländerung im Forum diskutieren. Die Stimmungslage war eindeutig und El reagierte zügig.

Der oben geschilderte Fall würde also nicht eintreten.


"Wenn ich am letzten Spieltag die Bayern zu Hause empfange und weiß jetzt: Mit drei Toren zu Hause habe ich drei Punkte sicher."

Das Problem im vorliegenden Bayern-Fall, man weiß es bereits drei Spieltage vor Schluss, dass drei Spieltage lang ein Heimsieg mit drei Toren reicht ... Eine eklatante Verzerrung. Alle anderen 10 Vereine mussten sich gegen die Bayern wehren, und drei werden auf der Zielgeraden durchgewunken. Da hier 5 NMRs vorliegen ist der Fall extrem, bei Absenkung auf 3 kann das Problem zwar gemäßigt werden, aber nur dann, wenn sich der Neuling keine NMRs leistet ...


"TK-Rückgabe unmittelbar nach der Entlassung und nicht nach der Einstellung eines neuen Trainers erfolgen."
Trainer sollten für NMRs bestraft werden, nicht Vereine. Bis 3 ZATs vor Saisonende.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 04. Juli 2026, 17:45:51
Ich denke mal der Bayerntrainer, hat nicht mit Absicht so getippt, sondern hat es bissel schleifen lassen. Mal hat er sich eingeloggt, dann wieder 14 Tage nicht. Hatte sich wahrscheinlich von diesem Onlinespiel auch was anderes vorgestellt. In Zukunft soll er nach 3 nicht hintereianderfolgenden NMR rausfliegen und der Verein bekommt dann wieviel TK wieder? Er hat ja an den einzelnen NMR´s keins verbraucht. (ach jetzt hab ich es gefunden: so werden dem Team pro verpasstem Spieltag 2 Tore vom TK abgezogen)

Und wenn dann der Verein sagen wir mal 6 Wochen keinen Trainer hat bekommt er ja immer das TK des Patenzuges abgezogen. Dann kommt 4 Wochen vor Ende der Saison ein "neuer" Trainer (könnte auch der alte sein mit "neuem" Namen und bekommt dann wieviel TK wieder? Damit er attraktiv bleibt. Das würde mich mal interessieren.

Den von Speedy geschilderten Urugayfall hatte ich in Schweden auch schon, leider hat auch dieser User damals das Meisterschaftsrennen in den letzten 3 Zats durcheinander gebracht.  ::diss::

Wenn aber ein Trainber sein TK verballert weil er keine Ahnung hat, oder eine andere Strathegie verfolgte, aber durch wöchentliches 0 setzen an den letzten 3, 4 oder 5 Spieltagen, so weiß man auch 4 Wochen vorher , gegen den reicht ja ne Heim-3, wo ist da das Problem? Ich wäre bei diesem Problemchen auf der Seite von Chrille.

Neuer Trainer nur bis 4 Zat vor Schluß ist meine Meinung, ohne TK-Aufhübschung
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 04. Juli 2026, 19:28:26
Der Trainer von Bayern sollte schon Ahnung bzw  eine Vorstellung von Copa haben: seit 2005 gelistet, seit Saison 17 ununterbrochen bis Saison 42 tätig. Daher wundert mich diese Kasperlsaison.

Meine Vorstellung ist es, dass nur die Tore vom TK abgezogen werden, die auch gefallen sind. Strafen sind künstlich. Heißt: Fallen 0 Tore in zwei Spielen eines ZAT bekommt der Verein dafür 4 TK abgezogen, obwohl kein Tor gefallen ist, dort entsteht ein Ungleichgewicht (schon in der doppelten Buchführung nicht statthaft😋). Dieser künstlich herbeigeführte Abzug muss daher nach Entlassung korrigiert werden (dafür braucht es eigentlich gar keine Gründe), auch damit der trainerlose Verein in der Patenliga einen angemessenen Paten für die trainerlose Zeit erhält. Strafen verzerren somit nicht nur die eigene Liga, sondern auch den Querbezug zur Patenliga und vervielfacht somit die Verzerrung in der eigenen.

Fände ich nicht nachvollziehbar, in Samis Worten 'verwirrend für Casual-Spieler'.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Dr. Calakmul am 05. Juli 2026, 19:36:18
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber das Thema ,,Vereinsübernahme bis drei ZAT vor Saisonende" wollte ich ohnehin selbst ansprechen. Dafür wäre ich absolut.

Der einzige Nachteil wäre aus meiner Sicht, dass man dadurch potenzielle neue Trainer bzw. Mitspieler für Copa vergraulen könnte.

Was ich vor Kurzem ebenfalls angesprochen habe: Ein Trainer sollte pro Saison maximal drei NMRs verursachen dürfen – unabhängig davon, ob diese hintereinander oder über die gesamte Saison verteilt auftreten. Auch das führt letztlich zu einer Wettbewerbsverzerrung.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Herbie am 05. Juli 2026, 19:48:33
Zitat von: Dr. Calakmul am 05. Juli 2026, 19:36:18Was ich vor Kurzem ebenfalls angesprochen habe: Ein Trainer sollte pro Saison maximal drei NMRs verursachen dürfen – unabhängig davon, ob diese hintereinander oder über die gesamte Saison verteilt auftreten. Auch das führt letztlich zu einer Wettbewerbsverzerrung.

Diese Änderung hatte SamiNo ein paar Nachrichten zuvor bereits bestätigt.

Andersherum gedacht führt eine Entlassung in der Schlussphase in der Schweiz aktuell zu dem Problem, dass der Verein wenig TK hat, sein Pate aber noch reichlich (fast doppelt so viel), weil es scheinbar an diesem Spieltag keine Möglichkeit gibt, einen Paten zu bestimmen, der ein ähnlich niedriges TK hat.

Das verzerrt den Saisonendspurt ebenfalls, allerdings vermute ich, dass es dafür keine Lösung gibt?
Eine spontane Idee, die ich hätte, wäre, mehr als nur eine Liga als Patenliga, um vielleicht einen Verein zu finden, der TK-technisch in einer ähnlicheren Situation ist.

Wäre natürlich die Frage, ob das technisch überhaupt umsetzbar ist.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Dr. Calakmul am 06. Juli 2026, 07:27:43
Zitat von: Herbie am 05. Juli 2026, 19:48:33
Zitat von: Dr. Calakmul am 05. Juli 2026, 19:36:18Was ich vor Kurzem ebenfalls angesprochen habe: Ein Trainer sollte pro Saison maximal drei NMRs verursachen dürfen – unabhängig davon, ob diese hintereinander oder über die gesamte Saison verteilt auftreten. Auch das führt letztlich zu einer Wettbewerbsverzerrung.

Diese Änderung hatte SamiNo ein paar Nachrichten zuvor bereits bestätigt.

Thx. Ich hab nun alles nachgelesen.  :daumen:

Wir haben in Österreich auch einen Fall mit dem SK Rapid. Neuer Trainer am letzten ZAT, hohes Rest TK. Der vorherige Trainer war schon ein bisschen ausrechenbar, der neue Trainer nicht, hat nun aber hohes Rest TK. Was man dagegen tun kann? Hinnehmen?

In diesem Fall spielt der SK Rapid noch einmal gegen alle Vereine, sodass jeder damit zu kämpfen hat. Vielleicht macht das gerade im Endspurt den Reiz des Spiels noch aus.
Würde NICHT jeder gegen den SK Rapid, dann wäre es meiner Meinung nach nicht fair.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 09. Juli 2026, 00:30:00
Ich habe mir die letzten Tage einmal Gedanken gemacht (Achtung: ihr solltet Zeit und Kopf haben.. und am besten nüchtern sein  ::c:: ).

Die Grundidee, die aus diesem Thread resultiert, lautet ja, dass die Rückzahlung des Straf-TKs bei NMRs den Schaden heilen soll, den der Ex-Trainer beim betroffenen Verein angerichtet hat. Sie soll den Verein aber nicht "reich" machen. Aktuell erhält der Verein nach NMR-Entlassung KEIN abgezogenes TK zurück und auch die Wechselsperre zum Saisonende, an die Speedy sich erinnert, existiert im heutigen Code nicht.

Folgende Punkte grundsätzlich:
Die NMR-Strafe beträgt 2,0 TK pro Spiel des NMR-ZATs. Ein gebündelter ZAT mit mehreren Spielen kostet je nach Ligagröße also zwischen 2,0 und 8,0 TK (bei 1 bis 4 Spielen pro ZAT) auf einen Schlag. Beim Entlassungs-NMR selbst, aktuell also dem zweiten in Folge, fällt keine 2,0er-Strafe mehr an, weil dort bereits der Patenzug oder die H2/A1-Regel greift. Die neue 3-NMR-Regel verhält sich genauso. Bestraft werden nur der erste und der zweite NMR, der dritte führt zur Entlassung.

Zur Einordnung der Beträge hilft ein Blick auf das Saison-Start-TK eines Mittelfeld-Teams. Es beträgt in einer 10er-Liga 59,7 TK, in einer 12er-Liga 36,2 TK, in einer 16er-Liga 49,2 TK und in einer 24er-Liga 76,2 TK. Quer über alle Ligagrößen hat ein Mittelfeld-Team damit fast exakt 1,65 TK pro Spieltag zur Verfügung (im Folgenden als "Norm" bezeichnet). Ein Trainer kann ab kommender Saison bis zu seiner Entlassung in Summe zwischen 2,0 und 16,0 TK an Strafen ansammeln, je nachdem ob er nach zwei NMRs hintereinander oder nach drei NMRs über die ganze Saison entlassen wird und wie viele Spiele auf seinen NMR-ZATs lagen. Das sind maximal 22 Prozent des durchschnittlichen Start-TKs.

Die 3-NMR-Regel kommt definitiv ab Saison 44. Diese Regel lohnt sich unabhängig von jeder Rückzahlung. Heute kann ein Trainer mit einem NMR an jedem zweiten ZAT, also nie zwei in Folge, unentlassen zwischen 60 und 63 Prozent des Saisonbudgets verbrennen (so wie es bei FCB in der 2. Bundesliga war). In einer 10er-Liga sind das 36,0 TK, in einer 24er-Liga 48,0 TK. Mit der 3-NMR-Regel ist dieser Schaden hart gedeckelt, in einer 10er-Liga auf höchstens 12,0 TK und in einer 24er-Liga auf höchstens 16,0 TK, also auf die genannten maximal 22 Prozent.

Die NMR-Strafe von 2,0 TK pro Spiel liegt nur 0,35 TK über der normalen Spieltag-Norm von 1,65 TK (siehe oben). Wer den gesamten Straf-TK zurückbekommt, hätte die NMR-ZATs damit rückwirkend fast geschenkt und stünde am Ende besser da als ein Mittelfeld-Verein, dessen Trainer die ganze Saison "brav" gespielt hat. Am krassesten ist das kurz vor Saisonende. Bei einer Entlassung am vorletzten ZAT hätte der Verein das 2- bis 2,8-Fache des normalen Rest-Budgets. Er bekäme zum Beispiel 10,0 TK zurück, hat aber nur noch 3 Spiele vor sich, für die ein Mittelfeld-Verein im Durchschnitt noch 5,0 TK übrig haben sollte. Am letzten ZAT wären es im Worst Case beim 24er sogar 16,0 TK. Der Verein mit dem sabotierenden Trainer wäre ausgerechnet das begehrteste Übernahme-Schnäppchen der Liga. Das lädt nicht nur zum Multiaccounting ein, sondern sorgt auch bei einer ehrlichen Übernahme für Wettbewerbsverzerrung.

Auch 50 Prozent Rückzahlung würden nicht funktionieren. Damit wäre dasselbe Problem nur halb so groß und der richtige Betrag wird trotzdem nie getroffen. Wie viel der Verein braucht, hängt von zwei Dingen ab, die ein fester Prozentsatz beide ignoriert, nämlich wie viel noch auf dem TK-Konto liegt und wie viele Spiele noch kommen. Trainer von Verein A wird spät entlassen, hat aber noch ordentlich TK auf dem Konto. Die 50 Prozent kommen obendrauf und es gibt wieder zu viel TK und wieder ein mögliches Torfestival am Saisonende. Verein B wurde vom Trainer richtig leergeschossen und er wird zur Saisonmitte entlassen. Da reichen die 50 Prozent hinten und vorne nicht, der Pate kann weiterhin kaum Tore übertragen und jeder Gegner, der jetzt gegen Verein B spielt, bekommt ein relativ leichtes Spiel. Ein fester Prozentsatz (egal ob 50% oder 100%) ist also mal zu viel, mal zu wenig und nur zufällig mal richtig.

Ein Punkt vorweg, weil Coach zu Recht fragt, wo das Problem liegt, wenn man ohnehin weiß, dass gegen so einen Verein eine Heim-3 reicht. Die NMR-ZATs selbst kann keine Rückzahlung der Welt reparieren. Wer während der NMR-Serie gegen den Verein gespielt hat, hatte leichte Spiele und das bleibt auch so. Diese Phase wird künftig nur durch die 3-NMR-Regel verkürzt. Die Rückzahlung zielt auf die Zeit NACH der Entlassung. Ohne sie treten nämlich alle späteren Gegner gegen ein wehrloses Paten-Team an, das kaum Tore übertragen bekommt, während die früheren Gegner noch gegen einen vollwertigen Verein spielen mussten. Genau diese zweite Schieflage lässt sich beheben.

Jetzt mein Vorschlag (noch offen zur Diskussion):
Wird ein Trainer wegen NMRs entlassen, bekommt sein Verein aus dem Straf-TK nur so viel zurück, wie er braucht, um normal weiterspielen zu können. Jede 2,0-TK-Strafe, die ein Trainer ansammelt, wird dafür in einem "Topf" für seinen Verein mitgezählt, wobei bei einem gebündelten ZAT jedes Spiel zählt. Ein NMR an einem ZAT mit 3 Spielen legt also 6,0 TK in den Topf. Sofort bei der Entlassung durch den zweiten oder dritten NMR wird das TK-Konto des Vereins aus dem Topf aufgefüllt. Sofort deshalb, damit schon ab dem nächsten Spiel der Pate wieder Tore übertragen kann und der Verein für freie Trainer interessant bleibt. Kein Gegner soll einen "wehrlosen" Verein vorgesetzt bekommen, nur weil dessen Trainer geschlampt hat.
Das entschärft nebenbei auch Herbies Beobachtung aus der Schweiz, dass der Pate zuletzt fast doppelt so viel TK hatte wie sein trainerloses Mündel. Mit der Auffüllung steht das Mündel wieder auf Norm-Niveau und die Lücke schrumpft von allein.

Aufgefüllt wird dabei bis zum Normal-Niveau und nie darüber. Normal-Niveau heißt so viel TK, wie ein durchschnittlich geführter Verein für die restlichen Spiele der Saison noch hätte. Als Faustformel sind das 1,65 TK pro noch ausstehendem Spiel, denn genau so ist das Saisonbudget jeder Liga bemessen (siehe oben). Bei 6 Restspielen liegt das Normal-Niveau demnach bei 9,9 TK. Der Topf bleibt immer die Obergrenze. Es fließt nie mehr, als an Strafen drin liegt und was nach dem Auffüllen übrig bleibt, verfällt ersatzlos.

Drei Beispiele
Beispiel eins, das leergeschossene Konto. Ein Verein in einer 12er-Liga wird zur Saisonmitte trainerlos und hat noch 5,5 TK bei 11 Restspielen. Das Normal-Niveau liegt bei 18,2 TK (11x1,65TK) und im Topf liegen 10,0 TK. Also fließen alle 10,0 TK und der Verein ist dann mit 15,5 TK wieder spielfähig und für neue Trainer interessant. Die Rechnung zeigt nebenbei, dass dieser Verein trotz der Strafen bereits relativ viel (genau 20,7 TK von 36,2 Start-TK) in seine Spiele investiert hat und dementsprechend ordentlich in der Tabelle stehen sollte, bei vergleichsweise schlechterem Rest-TK.

Beispiel zwei, das gut gefüllte Konto. Ein Verein hat bei der Entlassung noch 18,0 TK und 13 Restspiele. Das Normal-Niveau liegt bei 21,5 TK. Es fließen nur 3,5 TK zurück und der Rest des Topfes verfällt. Der Verein braucht nicht mehr.

Beispiel drei, die Entlassung am vorletzten ZAT. Es stehen nur noch 3 Restspiele aus und das Normal-Niveau liegt bei 5,0 TK. Hat der Verein noch 4,0 TK, fließt genau 1,0 TK, egal wie voll der Topf ist. So bekommt kein Verein kurz vor Schluss ein hohes TK-Konto für mögliche Torfestivals am letzten Spieltag.

Zusätzlich:
Chrilles Fall aus Uruguay ist dafür übrigens ein Live-Beispiel. Defensor Sporting stünde mit der neuen Regel nach dem dritten NMR ohne Trainer da, hätte aber bei aktuell 12,5 TK und 4 Restspielen ein Normal-Niveau von nur 6,6 TK. Es würde also gar nichts aufgefüllt, egal wie viele Strafen vorher zusammengekommen sind, denn der Verein liegt schon von allein über der Norm. Die letzten Gegner hätten keinen aufgepumpten Verein vor sich und eine Last-Minute-Übernahme wäre durch das geschlossene Fenster (folgt unten) ohnehin ausgeschlossen.

Kurz gesagt wird der Verein so gestellt, als hätte ihn ein ganz normaler Trainer geführt. Nicht schlechter, aber auch nicht besser. Die Auffüll-Regel beantwortet also nicht die Frage, wie viel vom Straf-TK zurückgegeben wird, sondern die Frage, was der Verein braucht, um normal weiterspielen zu können. Das funktioniert wie eine Versicherung. Sie ersetzt den Schaden, der wirklich entstanden ist und zahlt nicht pauschal die Hälfte oder das Ganze der Beiträge aus, egal ob das Auto einen Kratzer oder einen Totalschaden hat. Und weil das Normal-Niveau überall dasselbe bedeutet, passt sich die Regel jeder Ligagröße von allein an.

Zusätzlich 2.0: Der Übernahme-Stopp in der Schlussphase kommt ebenfalls sicher. Ab kommender Saison wird nach der Auswertung des 11. ZAT das Trainerkarussell bis zur neuen Saison geschlossen. Das entfernt das letzte Manipulationswerkzeug, das die Auffüll-Regel übrig lässt, denn der Schaden durch Multiaccounting entsteht durch die Absicht und nicht durch die Höhe des TK-Kontos. Dagegen hilft nur ein geschlossenes Fenster.
Der aktuelle Fall beim SK Rapid mit einem neuen Trainer am letzten ZAT und hohem geerbtem Rest-TK zeigt übrigens, dass dieses Problem nicht einmal NMRs braucht. Genau solche Last-Minute-Übernahmen wären damit vorbei, auch die von Coach befürchtete Variante, dass der alte Trainer unter neuem Namen zurückkommt.
Wird ein Trainer in der Schlussphase entlassen, füllt die Auffüll-Regel das Konto sofort auf Normal-Niveau auf und der Pate spielt die Saison funktionsfähig zu Ende. Der Pate ist neutral geregelt und hat keine "eigene Agenda" und genau das wollen wir in der entscheidenden Phase. Alle Gegner des trainerlosen Vereins treffen so auf dieselben fairen Bedingungen. Erst zur neuen Saison übernimmt ein neuer Trainer.
Zu Dr. Calakmuls berechtigtem Einwand, dass man damit potenzielle Neueinsteiger vergraulen könnte. Wer in der Schlussphase einsteigen würde, bekäme drei bedeutungslose Wochen mit fast leerem TK-Konto. Wer stattdessen zur Saisonumstellung einsteigt, bekommt volles Start-TK und eine komplette Saison vor sich. Wir vergraulen also niemanden, wir lenken Neueinsteiger nur zum deutlich attraktiveren Einstiegszeitpunkt. Alternativ könnte man überlegen, dass ein Wechsel zum Verein möglich ist, aber die Zugabgabe für die letzten drei ZATs gesperrt wird.

Das Gesamtpaket
Drei Regeln decken damit sauber drei verschiedene Probleme ab. Die 3-NMR-Regel deckelt den Schaden, den ein Trainer anrichten kann. Die Auffüll-Regel heilt den Verein und hält die Liga für alle Gegner fair. Das Übernahme-Fenster verhindert, dass aus der Heilung ein Einfallstor für Manipulation in der Schlussphase wird. Gegner treffen auf ein normal ausgestattetes Paten-Team statt auf einen wehrlosen Punktelieferanten und ein neuer Trainer übernimmt einen spielfähigen Verein, aber keinen TK-Riesen.

Cheers  :beer:
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Dr. Calakmul am 09. Juli 2026, 08:07:36
Also, mein 10-Uhr-(Vormittags-)Bier hatte ich noch nicht – insofern kann ich guten Gewissens sagen: Ich habe alles verstanden und bin damit absolut einverstanden. 😄

Gerade der Schlusspunkt, dass ein Verein mit einem neuen Trainer wieder spielfähig ist und über ein faires Rest-TK verfügt, lässt Copa in Sachen Fairness noch einmal in einem deutlich positiveren Licht erscheinen.

Die Idee, dass man einen Verein am Saisonende zwar übernehmen, aber bis zur neuen Saison noch keine Züge setzen darf, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Wird es dazu bei der Vereinsübernahme einen entsprechenden Hinweis geben?

So ist jedenfalls sichergestellt, dass ein neuer Trainer seinen Verein bereits übernehmen kann – wenn auch mit einer kurzen Wartezeit bis zur aktiven Spielteilnahme. Denn drei Wochen zu warten, um dann zum richtigen Zeitpunkt noch einmal bei Copa vorbeizuschauen, würde wohl die wenigsten Neulinge motivieren.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 09. Juli 2026, 11:13:33
Klingt alles sehr einleuchtend, obs richtig funktioniert, wie gewollt, werden wir erst nächste Saison sehen, wenn es paar mal ausprobiert/genutzt worden ist.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Vlad am 09. Juli 2026, 12:26:33
Könnte man bitte für Trainer, die wegen 3. NMRs kurz vor Rausschmiss stehen einen Hinweis bei der Zugabgabe vermerken? Ggf. könnte man auch auf Urlaubszüge hinweisen.

Wir haben nicht viele Mitspieler. Es wäre ärgerlich, wenn wir deshalb jmd. verlieren.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: derwahreroi am 09. Juli 2026, 20:08:45
Zitat von: SamiNo am 09. Juli 2026, 00:30:00Ich habe mir die letzten Tage einmal Gedanken gemacht (Achtung: ihr solltet Zeit und Kopf haben.. und am besten nüchtern sein  ::c:: ).

Cheers  :beer:

Da haste du dir aber richtig viele und meiner Meinung nach richtig viele gute Gedanken gemacht :daumen:

Ich würde da mitgehen :dafuer:  Das Einzige, was ich unglücklich finde, dass die TK-Regel so komplex ist. Du hast aber sehr anschaulich dargestellt, warum sie die fairste ist.

Vielleicht kannst du deine Erklärung zu Beginn der neuen Saison in eine Rundmail einbauen, damit jeder weiß, wie es in Zukunft läuft. Ein Link zu deinem Artikel im Forum reicht vielleicht auch ;-)  Das offizielle Regelwerk muss dann aber entsprechend angepasst, damit es später keine unnötigen Streitigkeiten deswegen gibt.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 09. Juli 2026, 21:18:51
Ich freue mich über die bisherige Rückmeldungen  :daumen:

Zitat von: Dr. Calakmul am 09. Juli 2026, 08:07:36Die Idee, dass man einen Verein am Saisonende zwar übernehmen, aber bis zur neuen Saison noch keine Züge setzen darf, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Wird es dazu bei der Vereinsübernahme einen entsprechenden Hinweis geben?

Zitat von: Vlad am 09. Juli 2026, 12:26:33Könnte man bitte für Trainer, die wegen 3. NMRs kurz vor Rausschmiss stehen einen Hinweis bei der Zugabgabe vermerken? Ggf. könnte man auch auf Urlaubszüge hinweisen.

Wir haben nicht viele Mitspieler. Es wäre ärgerlich, wenn wir deshalb jmd. verlieren.

Ja, da werde ich mir etwas einfallen müssen. Das ist aber nicht so schwer und lässt sich beides umsetzen.

Zitat von: Coach am 09. Juli 2026, 11:13:33Klingt alles sehr einleuchtend, obs richtig funktioniert, wie gewollt, werden wir erst nächste Saison sehen, wenn es paar mal ausprobiert/genutzt worden ist.

Hab schon lokal ein paar Simulationen gemacht und es sah ganz gut aus  :daumen:

Zitat von: derwahreroi am 09. Juli 2026, 20:08:45Ich würde da mitgehen :dafuer:  Das Einzige, was ich unglücklich finde, dass die TK-Regel so komplex ist. Du hast aber sehr anschaulich dargestellt, warum sie die fairste ist.


So komplex ist es gar nicht, wenn man Texte für Begründung, Notwendigkeit und Beispiele weglässt:

Wird ein Trainer wegen NMRs entlassen, wird das TK-Konto seines Vereins sofort so weit aufgefüllt, wie ein durchschnittlich geführter Verein für die restlichen Spiele der Saison noch hätte, also 1,65 TK pro Restspiel. Bezahlt wird das aus den angesammelten NMR-Strafen dieses Trainers, mehr als diese Strafsumme fließt nie zurück und was übrig bleibt, verfällt.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:29:02
Mit dieser Auffüllregelung gehe ich mit. Klingt fair. Der Vergleich mit einem Versicherungsschaden ist schön gewählt.  :daumen:

Die Entlassung nach 3 NMRs innerhalb einer Saison ist ebenfalls gut. :daumen:

Die Transfersperre am Saisonende finde ich grundsätzlich gut, aber wenn der Wunschverein frei wird und man kann den nicht übernehmen? Ich würde mich ärgern. Da finde ich eine Übernahme, aber eigenes Setzen für den Rest der Saison nicht machbar, schöner. Dann greift der Patenzug bis zur neuen Saison.
Für absolute Neueinsteiger, die genau dann eintreffen, vermutlich schwierig zu vermitteln.  ?(
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 09. Juli 2026, 22:35:48
Zitat von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:29:02Für absolute Neueinsteiger, die genau dann eintreffen, vermutlich schwierig zu vermitteln.  ?(

Ich ,,verliere" lieber einen potenziellen Neuling, bei dem nicht sicher ist, ob er am Ende der Saison noch da ist, als das wir das Risiko eingehen, dass mindestens 8 anderer Trainer durch Multiaccounting verärgert werden.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:37:20
Zitat von: SamiNo am 09. Juli 2026, 22:35:48
Zitat von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:29:02Für absolute Neueinsteiger, die genau dann eintreffen, vermutlich schwierig zu vermitteln.  ?(

Ich ,,verliere" lieber einen potenziellen Neuling, bei dem nicht sicher ist, ob er am Ende der Saison noch da ist, als das wir das Risiko eingehen, dass mindestens 8 anderer Trainer durch Multiaccounting verärgert werden.
Sehe ich ein. Aktuell ist die Wahrscheinlichkeit wohl auch eher gering, dass genau zu dem Zeitpunkt einige Neue plötzlich ins Spiel finden.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 09. Juli 2026, 22:41:15
Zitat von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:37:20
Zitat von: SamiNo am 09. Juli 2026, 22:35:48
Zitat von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:29:02Für absolute Neueinsteiger, die genau dann eintreffen, vermutlich schwierig zu vermitteln.  ?(

Ich ,,verliere" lieber einen potenziellen Neuling, bei dem nicht sicher ist, ob er am Ende der Saison noch da ist, als das wir das Risiko eingehen, dass mindestens 8 anderer Trainer durch Multiaccounting verärgert werden.
Sehe ich ein. Aktuell ist die Wahrscheinlichkeit wohl auch eher gering, dass genau zu dem Zeitpunkt einige Neue plötzlich ins Spiel finden.

und wenn da ein Neuer kommen sollte dann nehmen wir ihn an die Hand und erklären ihm alles
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Henk am 10. Juli 2026, 09:09:31
Zitat von: Chrille am 09. Juli 2026, 22:29:02Die Transfersperre am Saisonende finde ich grundsätzlich gut, aber wenn der Wunschverein frei wird und man kann den nicht übernehmen?

Den Wunschverein kann in dieser Zeit auch niemand anderes übernehmen. Das ist also kein Argument. Er ist zur Saisonumstellung dann weiterhin zu haben.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27
Tatsächlich finde ich die neu angedachten Regelungen nicht notwendig.
Wechselsperre vor Saisonende geht ja noch. Spricht halt nur ne Wartezeit dagegen, freie Vereine zu übernehmen.

Allerdings das Thema TK-Erstattung finde ich nicht gut. Wie schon geschrieben, liegt der TK-Abzug pro NMR nur leicht über dem Durchschnitt. Der Durchschnitt des Start-TK liegt ja bei 1,65, der Abzug bei 2,0. Die Differenz wird noch geringer, wenn man Zeitungsbonus einbezieht in diese Rechnung. Das ist vertretbar. Außerdem ist die geplante Erstattung viel zu kompliziert berechnet. Und wenn man noch den Siegbonuns einbezieht in diese Berechnung, dann entspricht der TK-Abzug von 2,0 dem, was im Schnitt auch normal gesetzt wird.

Es werden dadurch auch die neu übernommenen Vereine bevorteilt.

Lasst bitte diesen Sch... sein.

Außerdem kann es auch dann immer noch zu Extremfällen kommen. Im Prinzip ändert man nichts, sondern verlagert es nur.

Und das Gejammer, Neutrainer greift in Meisterschaft ein, ist doch Quatsch und die alte Leier, die sich genauso auch schon Alttrainer anhören mussten. Was soll das überhaupt, man soll sich aus dem Meisterschaftsrennen raushalten? Jeder setzt wie er will. Im echten Fußball stellt sich doch auch eine Mannschaft nicht die letzten 5 Spieltage auf den Platz und sagt, "Tut mir leid, ich spiele leider nicht, wie ich will, ich möchte mich aus der Meisterschaft raushalten, deshalb verliere ich einfach alle Spiele gegen die Titelanwärter". Das ist Unsinn.

Jeder kann setzen, wie er will.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 10. Juli 2026, 17:12:55
Zitat von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27Wie schon geschrieben, liegt der TK-Abzug pro NMR nur leicht über dem Durchschnitt. Der Durchschnitt des Start-TK liegt ja bei 1,65, der Abzug bei 2,0. Die Differenz wird noch geringer, wenn man Zeitungsbonus einbezieht in diese Rechnung. [...] Und wenn man noch den Siegbonuns einbezieht in diese Berechnung, dann entspricht der TK-Abzug von 2,0 dem, was im Schnitt auch normal gesetzt wird.

Richtig, das haben wir genauso durchgerechnet. Je näher die 2,0 an den echten Durchschnittskosten liegen, desto kleiner ist die Lücke, die nach einer Entlassung überhaupt aufzufüllen wäre und desto seltener zahlt die Regel etwas aus. Daraus folgt nicht, dass die Auffüllung überflüssig ist, sondern dass sie im Normalfall fast nichts auszahlt. Sie füllt ja nur die Lücke zwischen dem tatsächlichen Konto und dem Durchschnitt auf. Steht der Verein nach den NMRs so da, wie du es beschreibst, also ungefähr normal, dann fließen ein paar Zehntel TK oder gar nichts. Deine Rechnung und die Regel widersprechen sich nicht, deine Rechnung ist der Fall, in dem die Regel schlicht leer ausgeht.

Gebaut ist sie für den anderen Fall und den gab es diese Saison real. Ein Trainer schießt das Konto leer und kassiert dazu NMR-Strafen. Dann wird der Patenzug auf das TK des trainerlosen Vereins gekappt, der Pate kann null Tore übertragen und jeder Gegner ab der Entlassung bekommt Geschenkpunkte, während die Gegner der Hinrunde noch gegen einen vollwertigen Verein spielen mussten. Das ist keine Bevorteilung des Vereins, das ist Gleichbehandlung seiner Gegner.

Zitat von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27Es werden dadurch auch die neu übernommenen Vereine bevorteilt.

Das ist konstruktionsbedingt unmöglich. Aufgefüllt wird höchstens bis zum Durchschnitt und nie darüber, zusätzlich gedeckelt durch die Strafsumme. Ein übernommener Verein steht also in keinem einzigen Szenario besser da als deiner, wenn du normal durchspielst.

Zitat von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27Außerdem kann es auch dann immer noch zu Extremfällen kommen. Im Prinzip ändert man nichts, sondern verlagert es nur.

Wenn du ein konkretes Beispiel hast, in dem ein Extremfall entsteht oder sich nur verlagert, nenn es gerne mit Zahlen, wir rechnen es durch. Ich habe genau das für alle Ligagrößen und Entlassungszeitpunkte simuliert und keinen gefunden. Beide Deckel (Durchschnitt und Strafsumme) machen neue Extreme mathematisch unmöglich.

Zitat von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27Außerdem ist die geplante Erstattung viel zu kompliziert berechnet.

Rechnen muss die Formel niemand, das macht die Auswertung. Für Spieler ist es ein Satz. Bei einer NMR-Entlassung wird das Konto auf 1,65 TK pro Restspiel aufgefüllt, bezahlt aus den Strafen des entlassenen Trainers, der Rest verfällt. Torkosten, Siegbonus und Zeitungs-TK über einen gebündelten ZAT sind auch Formeln, die keiner im Kopf ausrechnet. TK-Konto eines Vereins ist immer live und aktuell - wir sind hier nicht bei Torrausch ::ton::

Zitat von: Andi von Hideta am 10. Juli 2026, 15:27:27Und das Gejammer, Neutrainer greift in Meisterschaft ein, ist doch Quatsch [...] Jeder kann setzen, wie er will.

Das bleibt zu hundert Prozent so. Kein Bestandstrainer bekommt durch irgendeine dieser Regeln eine Vorgabe, wie er zu tippen hat, auch nicht im Titelrennen. Der Übernahme-Stopp regelt ausschließlich, dass in den letzten drei ZATs keine neuen Übernahmen mehr stattfinden. Der Anlass ist nicht das Setzverhalten von Trainern, sondern sind reale Fälle von Multiaccounting und Absprachen, die wir diese Saison forensisch belegt haben, plus der alte Fall, bei dem ein Last-Minute-Einsteiger ein Titelrennen entschieden hat. Dein Fußballvergleich passt dabei sogar. Im echten Fußball darf auch jede Mannschaft bis zum Schluss spielen, wie sie will, aber das (Spieler-)Transferfenster ist am 34. Spieltag trotzdem längst zu.
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Beitrag von: Vlad am 10. Juli 2026, 17:20:31
Können wir bei solchen kontroversen Diskussionen evtl. eine Entscheidung via In-Game-Umfrage bitte herbeiführen?  ::shy::
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 10. Juli 2026, 20:10:01
Zitat von: Vlad am 10. Juli 2026, 17:20:31Können wir bei solchen kontroversen Diskussionen evtl. eine Entscheidung via In-Game-Umfrage bitte herbeiführen?  ::shy::

Ich gehe prinzipiell mit, dass wir gewisse Entscheidungen mit Ingame Umfragen treffen können, aber hier bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Wie würdest du die Fragestellung denn formulieren?
Ehrlich versucht, müsste sie ungefähr so aussehen:
ZitatHintergrund: NMR-Strafen (2,0 TK pro Spiel) zahlt bisher der Verein und er behält den Schaden auch nach der Entlassung des Trainers. Der Vorschlag: Wird ein Trainer wegen NMRs entlassen, wird das TK-Konto seines Vereins sofort auf das Niveau eines durchschnittlich geführten Vereins aufgefüllt, also 1,65 TK pro Restspiel. Bezahlt wird das ausschließlich aus den NMR-Strafen des entlassenen Trainers, mehr fließt nie zurück, der Rest verfällt. Der Verein kann dadurch nie besser dastehen als ein normal geführter Verein.

Drei Beispiele
Beispiel eins, das leergeschossene Konto. Ein Verein in einer 12er-Liga wird zur Saisonmitte trainerlos und hat noch 5,5 TK bei 11 Restspielen. Das Normal-Niveau liegt bei 18,2 TK (11x1,65TK) und im Topf liegen 10,0 TK. Also fließen alle 10,0 TK und der Verein ist dann mit 15,5 TK wieder spielfähig und für neue Trainer interessant. Die Rechnung zeigt nebenbei, dass dieser Verein trotz der Strafen bereits relativ viel (genau 20,7 TK von 36,2 Start-TK) in seine Spiele investiert hat und dementsprechend ordentlich in der Tabelle stehen sollte, bei vergleichsweise schlechterem Rest-TK.
Beispiel zwei, das gut gefüllte Konto. Ein Verein hat bei der Entlassung noch 18,0 TK und 13 Restspiele. Das Normal-Niveau liegt bei 21,5 TK. Es fließen nur 3,5 TK zurück und der Rest des Topfes verfällt. Der Verein braucht nicht mehr.
Beispiel drei, die Entlassung am vorletzten ZAT. Es stehen nur noch 3 Restspiele aus und das Normal-Niveau liegt bei 5,0 TK. Hat der Verein noch 4,0 TK, fließt genau 1,0 TK, egal wie voll der Topf ist. So bekommt kein Verein kurz vor Schluss ein hohes TK-Konto für mögliche Torfestivals am letzten Spieltag.

Frage: Soll diese Auffüll-Regel ab Saison 44 eingeführt werden?

Optionen: ,,Ja" / ,,Nein, alles bleibt wie heute (Verein behält den Schaden)"

Das sehe ich kritisch. Allein dass die Umfrage diesen Erklärtext braucht, zeigt das Problem. Das Verständnisgefälle ist belegt. Schon im Forum wurde die Regel trotz dreier Zahlenbeispiele als ,,kompliziert" und als ,,Bevorteilung übernommener Vereine" gelesen. Das Gegenteil dessen, was sie mathematisch(!) tut. Eine Umfrage misst dann nicht das Urteil über die Mechanik, sondern die Stimmung zum Erklärtext. Dabei handelt es sich bei der Rückzahlung aus meiner Sicht um eine Korrektur, keine Geschmacksfrage. NMRs sind Trainervergehen, die Strafe trifft aber den Verein und vor allem dessen Gegner (wehrloses Paten-Team = Geschenkpunkte für einen Teil der Liga). Das ist ein Fairness-Defekt im Systemverhalten. Über Wettbewerbsintegrität sollten wir grundsätzlich nicht abstimmen. Zudem ist das Risiko einer Einführung minimal und reversibel. Die Regel zahlt im Normalfall fast nichts an den betroffenen Verein zurück, ist doppelt gedeckelt und kann keine neuen Extreme erzeugen. Eine Vorab-Umfrage würde also über spekulative Ängste entscheiden, obwohl man die Regel gefahrlos real beobachten kann.

Gegenvorschlag: eine Saison Probelauf in S44. Danach können wir immer noch eine Umfrage auf Faktenbasis statt auf Vermutungen machen (,,behalten oder abschaffen")?
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 11. Juli 2026, 10:37:06
Ich muss aber hier noch mal nachhaken:

Ein Trainer schießt das Konto leer und kassiert dazu NMR-Strafen. Dann wird der Patenzug auf das TK des trainerlosen Vereins gekappt, der Pate kann null Tore übertragen und jeder Gegner ab der Entlassung bekommt Geschenkpunkte, während die Gegner der Hinrunde noch gegen einen vollwertigen Verein spielen mussten. Das ist keine Bevorteilung des Vereins, das ist Gleichbehandlung seiner Gegner.

Das funktioniert wunderbar, wenn der "Trainer" bisher normal gesetzt und gespielt hat und dann durch 2 NMR entlassen wird.
Wenn aber ein "Trainer" sein TK bis zur Saisonpause verballert hat und dann nicht mehr setzt, weil er keine Lust mehr hat, dann wird er entlassen. Dann bekommt der Verein 1,65 TK pro Verbleibendes Spiel aus dem TK-Säckel, damit er attraktiv bleibt. Ich denke, das ist das was Andy meint, der Verein hat ja nun über die ganze Sison gerechnet viel mehr TK zur Verfügung als ein "normaler" Verein. Das würde mir auch nicht gefallen. Wenn das genau in der Mitte passiert vielleicht noch ok, aber wenn manche 2 x gegen diesen Verein spielen müssen ist es nicht mehr okay. Finde ich
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 11. Juli 2026, 12:23:24
Zitat von: Coach am 11. Juli 2026, 10:37:06Wenn aber ein "Trainer" sein TK bis zur Saisonpause verballert hat und dann nicht mehr setzt, weil er keine Lust mehr hat, dann wird er entlassen. Dann bekommt der Verein 1,65 TK pro Verbleibendes Spiel aus dem TK-Säckel, damit er attraktiv bleibt. [...] der Verein hat ja nun über die ganze Sison gerechnet viel mehr TK zur Verfügung als ein "normaler" Verein.

Das ist mir zu vage, lass uns dein Szenario mit echten Zahlen durchrechnen. Vorweg das wichtigste Missverständnis: Es gibt keinen TK-Säckel. Die 1,65 pro Restspiel sind nur die Obergrenze, bis zu der aufgefüllt wird. Bezahlt wird ausschließlich aus den Strafen, die dieser Verein vorher selbst abgezogen bekommen hat. Deshalb gilt immer: Rückzahlung ≤ eigene Strafen und über die ganze Saison gerechnet verfügt der Verein nie über mehr TK als sein Startbudget. Ein normaler Verein verfügt über genau sein Startbudget. ,,Viel mehr TK als ein normaler Verein" ist also mathematisch unmöglich.

Szenario 1, genau dein Fall. 14er-Liga, 26 Spieltage, Startbudget 43,2 TK, Norm 1,65 pro Spiel. Der Trainer verballert in den ersten 13 Spielen 42,8 TK, Konto 0,4. Am 8. ZAT (1 Spiel) macht er seinen ersten NMR, die Strafe von 2,0 wird voll gebucht, das Konto steht rechnerisch bei −1,6 und im Topf liegen 2,0. Am 9. ZAT der zweite NMR in Folge, Entlassung, der Pate wird mangels TK (TK-Budget liegt bei -1,6) auf 0 Tore gekappt. Es bleiben 10 Restspiele, Normal-Niveau wäre 16,5 TK (10x 1,65). Ausgezahlt wird aber nur, was im Topf ist: 2,0 TK. Der Verein geht mit 0,4 TK (-1,6 + 2,0) in die Restsaison. Genau in deinem Verballerer-Fall zahlt die Regel also fast nichts, weil kaum Strafen angefallen sind. Der Verein bleibt arm und zwar wegen des Missmanagements, nicht wegen der Regel. Das ist auch die ehrliche Grenze der Regel: Sie heilt nur den Schaden, den die Strafen angerichtet haben, nicht den vom Verballern.

Szenario 2, der Fall mit echten Strafen (falls du den Fall meinst). Gleiche Liga, Trainer hat bis ZAT 9 zwei NMR-ZATs mit zusammen 4 Spielen (8,0 TK im Topf) und daneben 26,2 TK gesetzt, Konto beträgt dann nur noch 9,0 TK. Am 10. ZAT (2 Spiele) sein dritter NMR, Entlassung nach der neuen Regel. Der Pate überträgt H4 und A2 (5,6 TK), Konto danach 3,4 TK. Es bleiben 8 Restspiele, Normal-Niveau liegt bei 13,2 TK. Das Normal-Niveau wir wieder gekappt und ausgezahlt wird der volle Topf mit 8,0 TK. Der Verein geht mit 11,4 TK (statt 3,4 TK) in die letzten 8 Spiele, knapp unter Norm. Saisonbilanz: 26,2 gesetzt + 8,0 Strafe − 8,0 zurück + 5,6 Pate + 11,4 Rest = exakt 43,2, das Startbudget. Jetzt die Frage: Was wäre Wettbewerbsverzerrung? 8 Restspiele bei 3,4 TK, sodass diese 8 von 26 Spiele verzerrt sind oder 8 Restspiele bei 11,4 TK, sodass 0 von 26 Spiele verzerrt sind?

Du kannst mir jedes Szenario geben, kein NMR-Entlassungsverein wird über die gesamte Saison mehr TK haben als zum Saisonstart, wenn wir diese Regel anwenden. Mathematisch unmöglich!

Zu deinem Punkt mit den Doppelbegegnungen: Der bleibt berechtigt, gilt aber heute erst recht. Ohne Rückzahlung spielen die einen zweimal gegen den vollwertigen Verein der Hinrunde und die anderen gegen ein 0-TK-Wrack. Mit der Auffüllung treffen wenigstens alle Gegner ab der Entlassung auf denselben, höchstens durchschnittlich ausgestatteten Paten-Verein.

Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Andi von Hideta am 13. Juli 2026, 07:51:37
Die Frage beginnt im Grundsatz ja auch damit, vor welchem Hintergrund bei einem NMR ein TK-Abzug erfolgt.
Ergebnistechnisch ist ein NMR eigentlich genauso, als würde der Trainer einfach nur 0 Tore setzen. Also hat der TK-Abzug andere Funktionen. Zum einen könnte man es als Sanktion für den Trainer sehen für den NMR. Allerdings haben wir die Sanktion für den Trainer auch schon in der Entlassung bei wiederholtem NMR.
Also eigentlich hat der TK-Abzug ja die Funktion, dass dem Verein etwa das TK pro Spiel abgezogen wird, was vom Grund-TK für ein Spiel vorgesehen wurde, die Abweichung von 2,0 zu 1,65 ist dabei minimal. Mit dem TK-Abzug soll also gerade dafür gesorgt werden, dass der NMR dem Verein das TK im Durchschnitt entzieht.
Mit einer Rückvergütung machen wir genau das rückgängig und sorgen dafür, dass der Verein überdurchschnittlich im TK behandelt wird.
Also beim NMR passiert folgendes:
Sanktion für den Trainer: Entlassung bei Wiederholung
Sanktion für den Verein: keine Punkte wegen Spielwertung mit 0 Toren
Gleichgewicht im TK: Abzug von 2,0 TK pro Spiel

Wenn man jetzt TK zurückgibt führt das dazu, dass der Verein pro Spiel (das gesetzt wurde) mehr TK setzen kann als die übrigen.
Im Beispiel der 14er Liga mit 2 NMR a´ 2 Spiele hat der normale Verein für 26 Spiele 43 TK, der Verein mit TK-Auffüllung hat die 43 Tk für 22 Spiele zum Setzen zur Verfügung.

Und der Aufhänger war ja hier der Fall Bayern München in der 2. BL. Die Zahlenbeispiele zeigen ja gerade, dass genau so ein Fall trotzdem auftreten wird, weil die Konstellation nichts ändert. Der Grund, warum der Fall Bayern München als störend empfunden wurde, ist ja hauptsächlich gewesen, dass der Verein für einige Gegner jetzt ein leichter Gegner ist, weil kein TK mehr da ist. Also etwas vollkommen anderes, als das, was man jetzt erreichen möchte.

Und natürlich kann es auch dazu führen, dass ein TK-sanktionierter Verein der objektiv eigentlich schon raus war aus der Meisterschaft wegen der NMR und dem TK-Abzug durch die Rückerstattung plötzlich und kurz vor Schluss Meister werden kann. Dann wird das Geschrei genauso groß, wenn nicht noch größer.

Um zu erreichen, dass der Verein durch die TK-Erstattung attraktiver wird für Neutrainer, müsste man ja zudem beim Verein direkt anzeigen, wie viel TK erstattet wird bei Übernahme, sonst bringt das ganze auch nicht den gewünschten Effekt.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 13. Juli 2026, 08:42:21
Zitat von: Andi von HidetaErgebnistechnisch ist ein NMR eigentlich genauso, als würde der Trainer einfach nur 0 Tore setzen. [...] Mit dem TK-Abzug soll also gerade dafür gesorgt werden, dass der NMR dem Verein das TK im Durchschnitt entzieht.

Genau an deiner eigenen Prämisse lässt sich die Regel am besten prüfen. Vergleichen wir drei Vereine über dieselben 4 Spiele. Verein A setzt freiwillig viermal die 0: kostet 0,0 TK, das gesparte TK bleibt komplett für die restlichen Spiele, völlig legal, in deinen Worten aus dem letzten Beitrag ,,jeder setzt, wie er will". Verein B kassiert 4 NMRs ohne Rückzahlung: gleiche 0 Tore, gleiche 0 Punkte, aber 8,0 TK weg. Verein C kassiert dieselben NMRs mit Auffüllung: gleiche 0 Tore, gleiche 0 Punkte und bekommt höchstens so viel zurück, dass er auf den Durchschnitt für die Restspiele kommt, nie darüber und nie mehr als seine Strafen. Verein C steht also in jedem Fall gleich oder schlechter da als der legale 0-Setzer A. Wenn A kein Problem ist, kann C keines sein. Das Einzige, was die Rückzahlung beseitigt, ist der Unterschied zwischen B und A und der trifft ausschließlich den Verein und dessen restliche Gegner, nicht den Trainer. Die Trainersanktion ist, wie du selbst schreibst, die Entlassung.

Deine Gleichgewichts-Funktion bleibt dabei übrigens vollständig intakt. Du schreibst, der Abzug soll dafür sorgen, dass ein NMR dem Verein das durchschnittliche Spiel-TK entzieht, damit sich niemand durch Nichtsetzen TK für die restlichen Spiele anspart. Genau das gilt weiterhin für jeden Trainer im Amt, seine NMR-Strafen werden voll abgezogen. Die Rückzahlung gibt es erst mit der Entlassung, wenn der Trainer weg ist, und sie füllt höchstens bis zum Durchschnitt auf. Ein Polster über dem Durchschnitt ist damit konstruktionsbedingt unmöglich, dein Gleichgewicht wird durch die Regel also nicht angetastet, sondern nach der Entlassung sogar wiederhergestellt.

Zitat von: Andi von HidetaIm Beispiel der 14er Liga mit 2 NMR a´ 2 Spiele hat der normale Verein für 26 Spiele 43 TK, der Verein mit TK-Auffüllung hat die 43 Tk für 22 Spiele zum Setzen zur Verfügung.

Das beschreibt die 100-Prozent-Rückzahlung und die haben wir aus genau diesem Grund verworfen. Unter dem Auffüll-Deckel kann ,,43 für 22" nicht entstehen: Sobald überhaupt etwas fließt, lag das Konto unter dem Durchschnitt und landet höchstens auf ihm. Rechne mein Szenario 2 von oben nach: Der Verein geht dort mit 11,4 TK in 8 Restspiele, also 1,42 pro Spiel, unter dem Liga-Schnitt von 1,66. Und liegt das Konto bei der Entlassung schon über dem Durchschnitt, fließt exakt null.

Zitat von: Andi von HidetaDer Grund, warum der Fall Bayern München als störend empfunden wurde, ist ja hauptsächlich gewesen, dass der Verein für einige Gegner jetzt ein leichter Gegner ist, weil kein TK mehr da ist. Also etwas vollkommen anderes, als das, was man jetzt erreichen möchte.

Das ist kein anderes Problem, das ist exakt das Problem, das die Auffüllung löst. Der Bayern-Fall hat zwei Hälften: die NMR-Serie selbst (dagegen hilft nur die 3-NMR-Regel, die bei drei statt fünf Schluss macht) und die Zeit danach, in der der Verein mangels TK ein Geschenkgegner bleibt. Für die zweite Hälfte hätte Bayern mit fünf NMR-ZATs einen prall gefüllten Topf gehabt, die Auffüllung hätte den Verein wieder auf Durchschnitt gestellt und ab der Entlassung hätte kein Gegner mehr Geschenkpunkte bekommen. Was die Regel nicht heilt, sage ich offen dazu: den Verein, dessen Trainer sein TK regulär verballert hat, ohne viele NMRs. Da ist der Topf klein und der Verein bleibt arm. Das ist aber kein Fehler der Regel, sondern ihr Prinzip: Sie gibt nur Strafen zurück, kein frisches TK. Das TK, das bereits für Tore ausgegeben wurde, gibt es niemals zurück.

Zitat von: Andi von HidetaUnd natürlich kann es auch dazu führen, dass ein TK-sanktionierter Verein der objektiv eigentlich schon raus war aus der Meisterschaft [...] plötzlich und kurz vor Schluss Meister werden kann. Dann wird das Geschrei genauso groß, wenn nicht noch größer.

Das habe ich für alle Ligagrößen und Entlassungszeitpunkte durchgerechnet und das Szenario kann faktisch nicht eintreten, weil es sich selbst widerspricht. ,,Objektiv raus" heißt, der Rückstand ist größer als 3 Punkte mal Restspiele und diese Obergrenze verschiebt die Rückzahlung um keinen einzigen Punkt. Sie entscheidet nur, ob der Verein seine Restspiele mit Durchschnitts-TK bestreitet oder als 0-TK-Wrack. Durchschnitt schlägt aber niemanden, der auch Durchschnitt hat, jeder Titelkonkurrent verfügt über dieselben Mittel. Ein Verein, den die Auffüllung noch Meister werden lässt, war also nie raus, sondern stand vorher schon ganz oben und hat trotz seiner verlorenen NMR-Spiele (0 Tore, in einer 12er-Liga bis zu 18 Punkte Verlust) die Führung gehalten. Dazu kommt das Timing. Ausgerechnet ,,kurz vor Schluss" zahlt die Regel am wenigsten, weil der Deckel mit den Restspielen schrumpft: bei Entlassung am ZAT 12 fließen in einer 12er-Liga maximal 6,6 TK, am vorletzten ZAT noch 3,3, am letzten exakt null. Und selbst diese TK muss der Pate erst in Siege verwandeln, der ja nur seine eigenen Tipps kopiert, der Verein kann gar nicht gezielt auf den Titel spielen. Das Meister-durch-NMR-Szenario, vor dem du warnst, gibt es dagegen heute schon, nur andersherum: Ohne Rückzahlung entscheidet die NMR-Serie das Titelrennen über die Geschenkpunkte, die zufällig die Gegner bekommen, die nach der Entlassung gegen das leergeschossene Wrack spielen dürfen. Die Auffüllung schafft diesen Zufallsfaktor ab, statt einen neuen zu erzeugen.

Zitat von: Andi von Hidetamüsste man ja zudem beim Verein direkt anzeigen, wie viel TK erstattet wird bei Übernahme

Da liegt ein Missverständnis vor: Erstattet wird bei der Entlassung, nicht bei der Übernahme. Die Gutschrift landet sofort auf dem ganz normalen TK-Konto des Vereins und das sieht jeder Interessent wie immer live. Es gibt nichts Zusätzliches anzuzeigen und nichts zu versprechen.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 14. September 2026, 12:13:41
ist das Projekt hier gestorben oder schon still und leise implementiert? Wie ist denn da der Stand lieber Spielleiter?  ::blu::
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 14. September 2026, 13:02:50
Wurde nicht implementiert, da einige hier offenbar weder die Vorteile einer Umsetzung noch die Nachteile einer Nichtimplementierung (und die daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung) nachvollziehen können.

Ich werde Änderungen niemals ,,still und leise" implementieren. Und auch nicht über die Spieler hinweg. Ich werde immer mitteilen, ob sich etwas am Spiel ändert. Ob es aber gelesen wird, kann ich nicht unmittelbar beeinflussen  ::shy::
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 14. September 2026, 19:31:04
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 13:02:50Wurde nicht implementiert, da einige hier offenbar weder die Vorteile einer Umsetzung noch die Nachteile einer Nichtimplementierung (und die daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung) nachvollziehen können.

Ich werde Änderungen niemals ,,still und leise" implementieren. Und auch nicht über die Spieler hinweg. Ich werde immer mitteilen, ob sich etwas am Spiel ändert. Ob es aber gelesen wird, kann ich nicht unmittelbar beeinflussen  ::shy::

okay, haste fein gemacht. Wie wäre denn das jetzt am aktl. Beispiel Patrasso/Ajax von statten gegangen? Er hat für 1 NMR 1 x 2,0 abgezogen bekommen und beim nächsten Zat hat schon der Patenzug gegriffen H0/A4 heißt 4,8 TK weg.  Danach kam der neue /alte Trainer zurück und hätte nun wieviel? aus dem Beutel bekommen? 1,65 TK für den 1.NMR?
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 14. September 2026, 21:23:49
Zitat von: Coach am 14. September 2026, 19:31:04
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 13:02:50Wurde nicht implementiert, da einige hier offenbar weder die Vorteile einer Umsetzung noch die Nachteile einer Nichtimplementierung (und die daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung) nachvollziehen können.

Ich werde Änderungen niemals ,,still und leise" implementieren. Und auch nicht über die Spieler hinweg. Ich werde immer mitteilen, ob sich etwas am Spiel ändert. Ob es aber gelesen wird, kann ich nicht unmittelbar beeinflussen  ::shy::

okay, haste fein gemacht. Wie wäre denn das jetzt am aktl. Beispiel Patrasso/Ajax von statten gegangen? Er hat für 1 NMR 1 x 2,0 abgezogen bekommen und beim nächsten Zat hat schon der Patenzug gegriffen H0/A4 heißt 4,8 TK weg.  Danach kam der neue /alte Trainer zurück und hätte nun wieviel? aus dem Beutel bekommen? 1,65 TK für den 1.NMR?

Gerne doch, ich habe ein paar Beispiele mitgebracht:

Patrasso und Ajax: Der NMR hat Patrasso nicht 2,0 TK gekostet, sondern 4,0 TK. ZAT 2 hatte er zwei Spieltage und die Strafe fällt pro Spiel an. Der Straf-"Topf" beträgt also 4,0 TK.
Nach ZAT 3, also im Moment der Entlassung, stand Ajax bei 48,9 TK. Für die 30 Restspiele (30 x 1,65 TK) wären normal 49,8 TK fällig. Die Lücke: 0,9 TK.

Ajax hätte also 0,9 TK bekommen. Nicht 2,0, nicht 1,65, nicht die 4,0 aus dem Topf. Die restlichen 3,1 TK wären ersatzlos verfallen.

Weitere Beispiele:
- Atalanta Bergamo, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 2,6 TK hätte es zurückgegeben
- Hertha BSC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 1,0 TK hätte es zurückgegeben
- Wolfsberger AC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,8 TK hätte es zurückgegeben
- Halmstads BK, Entlassung an ZAT 2, 2,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- Hull City,  Entlassung an ZAT 4, 8,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- FC Southampton, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- Feyenoord Rotterdam, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- CD Cruz Azul, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,0 TK hätte es zurückgegeben

Es ist also kein Geldregen für NMR-Sünder. Es ist ein Sicherheitsnetz, das in den allermeisten Fällen gar nicht anspringt. Es greift nur da, wo ein Verein wirklich unter die Norm gerutscht ist.
Die Beträge sind so klein, weil die Strafe von 2,0 TK pro Spiel nur knapp über dem liegt, was ein Verein sowieso pro Spiel ausgibt (rund 1,65 TK). Ein NMR kostet also unterm Strich nur etwa 0,35 TK mehr als normales Spielen. Wer vor seinem NMR sparsam gesetzt hat, steht trotz Strafe immer noch über der Norm und bekommt folgerichtig nichts.

Spürbar wird es nur bei einem Trainer, der vorher richtig investiert und danach NMRs gesetzt hat. Genau das ist der Spitzenreiter Atalanta: Markes hat an ZAT 1 4,0 TK (nahe an der Norm von 3,3TK) verspielt und war dann weg. Deshalb dort 2,6 TK.

Der Topf gehört dem Trainer, nicht dem Verein. Hertha hat inzwischen 14,0 TK an Strafen angesammelt, aber nur 4,0 davon gehören zu AlexKuba09, der an ZAT 2 entlassen wurde. Die restlichen 10,0 hat der Nachfolger mbb4u produziert. Die bleiben liegen, solange er im Amt ist. Fällige Auszahlung wäre dann aktuell 1,0 TK, nicht 14,0.


Edit: die 3-NMR-Entlassungsregel hat schon einiges an Defizite aus letzter Saison geschlossen. Großes TK würde es bei Entlassungen nicht mehr geben, da ein Trainer nach spätestens 3 NMRs entlassen wird und der Straf-Topf nicht zu groß anwachsen kann (anders als beispielsweise bei Bayern letzte Saison).
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 15. September 2026, 10:02:37
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 21:23:49
Zitat von: Coach am 14. September 2026, 19:31:04
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 13:02:50Wurde nicht implementiert, da einige hier offenbar weder die Vorteile einer Umsetzung noch die Nachteile einer Nichtimplementierung (und die daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung) nachvollziehen können.

Ich werde Änderungen niemals ,,still und leise" implementieren. Und auch nicht über die Spieler hinweg. Ich werde immer mitteilen, ob sich etwas am Spiel ändert. Ob es aber gelesen wird, kann ich nicht unmittelbar beeinflussen  ::shy::

okay, haste fein gemacht. Wie wäre denn das jetzt am aktl. Beispiel Patrasso/Ajax von statten gegangen? Er hat für 1 NMR 1 x 2,0 abgezogen bekommen und beim nächsten Zat hat schon der Patenzug gegriffen H0/A4 heißt 4,8 TK weg.  Danach kam der neue /alte Trainer zurück und hätte nun wieviel? aus dem Beutel bekommen? 1,65 TK für den 1.NMR?

Gerne doch, ich habe ein paar Beispiele mitgebracht:

Patrasso und Ajax: Der NMR hat Patrasso nicht 2,0 TK gekostet, sondern 4,0 TK. ZAT 2 hatte er zwei Spieltage und die Strafe fällt pro Spiel an. Der Straf-"Topf" beträgt also 4,0 TK.
Nach ZAT 3, also im Moment der Entlassung, stand Ajax bei 48,9 TK. Für die 30 Restspiele (30 x 1,65 TK) wären normal 49,8 TK fällig. Die Lücke: 0,9 TK.

Ajax hätte also 0,9 TK bekommen. Nicht 2,0, nicht 1,65, nicht die 4,0 aus dem Topf. Die restlichen 3,1 TK wären ersatzlos verfallen.

Weitere Beispiele:
- Atalanta Bergamo, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 2,6 TK hätte es zurückgegeben
- Hertha BSC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 1,0 TK hätte es zurückgegeben
- Wolfsberger AC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,8 TK hätte es zurückgegeben
- Halmstads BK, Entlassung an ZAT 2, 2,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- Hull City,  Entlassung an ZAT 4, 8,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- FC Southampton, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- Feyenoord Rotterdam, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- CD Cruz Azul, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,0 TK hätte es zurückgegeben

Es ist also kein Geldregen für NMR-Sünder. Es ist ein Sicherheitsnetz, das in den allermeisten Fällen gar nicht anspringt. Es greift nur da, wo ein Verein wirklich unter die Norm gerutscht ist.
Die Beträge sind so klein, weil die Strafe von 2,0 TK pro Spiel nur knapp über dem liegt, was ein Verein sowieso pro Spiel ausgibt (rund 1,65 TK). Ein NMR kostet also unterm Strich nur etwa 0,35 TK mehr als normales Spielen. Wer vor seinem NMR sparsam gesetzt hat, steht trotz Strafe immer noch über der Norm und bekommt folgerichtig nichts.

Spürbar wird es nur bei einem Trainer, der vorher richtig investiert und danach NMRs gesetzt hat. Genau das ist der Spitzenreiter Atalanta: Markes hat an ZAT 1 4,0 TK (nahe an der Norm von 3,3TK) verspielt und war dann weg. Deshalb dort 2,6 TK.

Der Topf gehört dem Trainer, nicht dem Verein. Hertha hat inzwischen 14,0 TK an Strafen angesammelt, aber nur 4,0 davon gehören zu AlexKuba09, der an ZAT 2 entlassen wurde. Die restlichen 10,0 hat der Nachfolger mbb4u produziert. Die bleiben liegen, solange er im Amt ist. Fällige Auszahlung wäre dann aktuell 1,0 TK, nicht 14,0.


Edit: die 3-NMR-Entlassungsregel hat schon einiges an Defizite aus letzter Saison geschlossen. Großes TK würde es bei Entlassungen nicht mehr geben, da ein Trainer nach spätestens 3 NMRs entlassen wird und der Straf-Topf nicht zu groß anwachsen kann (anders als beispielsweise bei Bayern letzte Saison).

und wenn ab ZAT 3 der Pate weiter tippt, dann wirds ja auch weniger TK. Du möchtest das ja nur einführen, das der Verein lukrativ für einen evtl. Nachfolger bleibt. Soooo schlecht finde ich die Lösung gar nicht, da muss der Andi von Hideta noch mal drüber nachdenken, dann kannst Du ja mal ne Abstimmung reinstellen.  :daumen:


noch ne Frage, die 1,65 ist sicher ein Mittelwert, da ja alle Spieler mit unterschiedlichem TK Starten? Bergamo hatte vor der Saison 1,55 pro Spiel zur Verfügung, da der Strafentopf aber für die ersten 2 Spiele 4,0 abzieht und der Topf gibt ihm 2,6 zurück, wäre er minimal besser gestellt als vor dem Start, aber das kann man vernachlässigen denke ich. Ansonsten müsste man ja für jeden Spieler einen persönlichen TK-Mittelwert ausrechnen.
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Speedy am 16. September 2026, 04:44:35
Also für Meinewenigkeit wäre die Regelung der TK-Erstatting aus dem Topf akzeptabel und alternativlos. Die beschriebenen Nachteile sehe ich als vernachlässigbar, und die Vorteile lösen das Ärgernis genau an der Stelle, wo es hakt.

Unterliegt der Verein zusätzlich einem Bomber als Emtrenador, AvH wird es besonders nachvollziehen können, dann ist das halt so, der Spielplan entscheidet die Meisterschaft mit, in diesem Fall kann die Rückzahlung aus dem Durchschnitts-TK-Toof das Problem nicht lösen, weil es nicht durch NMR entstanden ist, und es darf es auch nicht. Mir ging es lediglich darum, die TK-Strafen zurückzunehmen, und die von Sami vorgestellte Lösung bekampt dieses Problem an der Wurzel der Entstehung recht elegant.

Und ohne Zahlenspiel betrachtet: ein NMR beeinflusst nicht nur die Begegnung an sich, sondern auch das zukünftige Setzverhalten der ganzen Liga, und somit den TK-Status der gesamten Liga. So ist es unabdingbar aus meiner Sicht, bei der Rückzahlung des Straf-TK nicht auf die absolute Höhe von je 2,0, sondern mit der Deckelung auf die Entwicklung der gesamten Liga zu achten und somit das veränderte Setzverhalten einzubeziehen. So ist diese Deckelung schon rein sachlich notwendig. Und zudem greift sie als Projektion auch auf den weiteren Saisonverlauf zu, indem mögliche Verzerrungen vorweggenommen werden können, in einem zuordenbaren Maß.

Die Wirkung dieser Reglementierung wird verstärkt durch den Zusatz von unmittelbarer Entlassung nach dem 3. NMR, dem untrennbaren Kernstück dieser Problemlösung.

So plädiert Meinewenigkeit auf Einführung ab der nächsten Saison, damit die Lösung des vorgestellten Problems endlich vollständig wird!

:dafuer:
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: SamiNo am 18. September 2026, 22:04:37
Zitat von: Coach am 15. September 2026, 10:02:37
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 21:23:49
Zitat von: Coach am 14. September 2026, 19:31:04
Zitat von: SamiNo am 14. September 2026, 13:02:50Wurde nicht implementiert, da einige hier offenbar weder die Vorteile einer Umsetzung noch die Nachteile einer Nichtimplementierung (und die daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung) nachvollziehen können.

Ich werde Änderungen niemals ,,still und leise" implementieren. Und auch nicht über die Spieler hinweg. Ich werde immer mitteilen, ob sich etwas am Spiel ändert. Ob es aber gelesen wird, kann ich nicht unmittelbar beeinflussen  ::shy::

okay, haste fein gemacht. Wie wäre denn das jetzt am aktl. Beispiel Patrasso/Ajax von statten gegangen? Er hat für 1 NMR 1 x 2,0 abgezogen bekommen und beim nächsten Zat hat schon der Patenzug gegriffen H0/A4 heißt 4,8 TK weg.  Danach kam der neue /alte Trainer zurück und hätte nun wieviel? aus dem Beutel bekommen? 1,65 TK für den 1.NMR?

Gerne doch, ich habe ein paar Beispiele mitgebracht:

Patrasso und Ajax: Der NMR hat Patrasso nicht 2,0 TK gekostet, sondern 4,0 TK. ZAT 2 hatte er zwei Spieltage und die Strafe fällt pro Spiel an. Der Straf-"Topf" beträgt also 4,0 TK.
Nach ZAT 3, also im Moment der Entlassung, stand Ajax bei 48,9 TK. Für die 30 Restspiele (30 x 1,65 TK) wären normal 49,8 TK fällig. Die Lücke: 0,9 TK.

Ajax hätte also 0,9 TK bekommen. Nicht 2,0, nicht 1,65, nicht die 4,0 aus dem Topf. Die restlichen 3,1 TK wären ersatzlos verfallen.

Weitere Beispiele:
- Atalanta Bergamo, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 2,6 TK hätte es zurückgegeben
- Hertha BSC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 1,0 TK hätte es zurückgegeben
- Wolfsberger AC, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,8 TK hätte es zurückgegeben
- Halmstads BK, Entlassung an ZAT 2, 2,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- Hull City,  Entlassung an ZAT 4, 8,0 TK im Straftopf, 0,2 TK hätte es zurückgegeben
- FC Southampton, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- Feyenoord Rotterdam, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,1 TK hätte es zurückgegeben
- CD Cruz Azul, Entlassung an ZAT 2, 4,0 TK im Straftopf, 0,0 TK hätte es zurückgegeben

Es ist also kein Geldregen für NMR-Sünder. Es ist ein Sicherheitsnetz, das in den allermeisten Fällen gar nicht anspringt. Es greift nur da, wo ein Verein wirklich unter die Norm gerutscht ist.
Die Beträge sind so klein, weil die Strafe von 2,0 TK pro Spiel nur knapp über dem liegt, was ein Verein sowieso pro Spiel ausgibt (rund 1,65 TK). Ein NMR kostet also unterm Strich nur etwa 0,35 TK mehr als normales Spielen. Wer vor seinem NMR sparsam gesetzt hat, steht trotz Strafe immer noch über der Norm und bekommt folgerichtig nichts.

Spürbar wird es nur bei einem Trainer, der vorher richtig investiert und danach NMRs gesetzt hat. Genau das ist der Spitzenreiter Atalanta: Markes hat an ZAT 1 4,0 TK (nahe an der Norm von 3,3TK) verspielt und war dann weg. Deshalb dort 2,6 TK.

Der Topf gehört dem Trainer, nicht dem Verein. Hertha hat inzwischen 14,0 TK an Strafen angesammelt, aber nur 4,0 davon gehören zu AlexKuba09, der an ZAT 2 entlassen wurde. Die restlichen 10,0 hat der Nachfolger mbb4u produziert. Die bleiben liegen, solange er im Amt ist. Fällige Auszahlung wäre dann aktuell 1,0 TK, nicht 14,0.


Edit: die 3-NMR-Entlassungsregel hat schon einiges an Defizite aus letzter Saison geschlossen. Großes TK würde es bei Entlassungen nicht mehr geben, da ein Trainer nach spätestens 3 NMRs entlassen wird und der Straf-Topf nicht zu groß anwachsen kann (anders als beispielsweise bei Bayern letzte Saison).

und wenn ab ZAT 3 der Pate weiter tippt, dann wirds ja auch weniger TK. Du möchtest das ja nur einführen, das der Verein lukrativ für einen evtl. Nachfolger bleibt. Soooo schlecht finde ich die Lösung gar nicht, da muss der Andi von Hideta noch mal drüber nachdenken, dann kannst Du ja mal ne Abstimmung reinstellen.  :daumen: 

ZitatIFK Mariehamn entlässt Andi von Hideta

Hat sich wohl erledigt ::dead::

Zitat von: Coach am 15. September 2026, 10:02:37noch ne Frage, die 1,65 ist sicher ein Mittelwert, da ja alle Spieler mit unterschiedlichem TK Starten? Bergamo hatte vor der Saison 1,55 pro Spiel zur Verfügung, da der Strafentopf aber für die ersten 2 Spiele 4,0 abzieht und der Topf gibt ihm 2,6 zurück, wäre er minimal besser gestellt als vor dem Start, aber das kann man vernachlässigen denke ich. Ansonsten müsste man ja für jeden Spieler einen persönlichen TK-Mittelwert ausrechnen.

Die 1,65 sind das durchschnittliche Kontingent, das ein Team im Mittelfeld (siehe Start-Tk) pro Spiel besitzt. Ja, individuell wären Vereine, die in der Vorsaison unterdurchschnittlich abgeschnitten haben minimal im ,,Vorteil" bzw. auf Durchschnittsniveau angehoben. Aber das kann man vernachlässigen. Eine individuelle Berechnung wäre fast unmöglich, weil dann Artikel- und Quiz-Bonus auch berücksichtigt werden müssten..
Titel: Antw:TK bei Vereinsübernahme nach Entlassung des Vorgängers
Beitrag von: Coach am 19. September 2026, 11:02:00
tja, nu is der Andi weg. Schade  ::sad::