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Speedys Viktoria Köln Fanklub

Begonnen von Speedy, 18. Juli 2012, 19:41:35

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Speedy

Es tut sich was bei der Viktoria. Für Details reicht es nicht. Stellvertretend sei folgendes Gerücht angeführt:

http://www.transfermarkt.de/de/milivoje-novakovic-zu-viktoria-koeln/topic/ansicht_85_15022_seite1.html?from=news_text

Speedy

.... oder: Es ist wieder DERBYzeit!

Wie so manches in der Entwicklung der Viktoria in den vergangenen Wochen und Monaten nicht eindeutig ist, so ist es auch nicht der gewählte Titel. Zwei Wege des nun anschließenden kurzen (zumindest für die Verhältnisse Meinerwenigkeit) Kommentares erschließen sich nach dem vorangegangenen Titel: in welche Richtung es gehen wird, kann allerdings erst am Ende dieses Weges bzw. Kommentares beantwortet werden.

34 Spieltage ist es nun her, als die Kölner Viktoria zuletzt nach einem Bombenstart als Aufsteiger in die Regionalliga West die Tabellenspitze innehatte und, durch ein 4:4 heimwärts in einem Derby gegen den späteren Absteiger SV Bergisch Gladbach, ausgerechnet vom Rivalen von der anderen Rheinseite Fortuna Köln überholt wurde. Zwei Spieltage zuvor schon musste die Viktoria eine kurzfristige Ablösung als von Spieltag zwei an durchgängiger Tabellenführer hinnehmen, als sie sich, wieder in einem Derby, im Heimspiel gegen Fortuna Köln sowohl auf dem Platz wie auch am Rande des Platzes geschlagen geben musste.

Die Rückeroberung dieser Tabellenführung ist bis heute in weiter Ferne gewesen, doch am folgenden Samstag, wenn wieder DERBYzeit ist, und diesmal auswärts bei der Fortuna die Schmach der letzten Saison ins Reich der Vergangenheit verbannt werden kann, würde ein Sieg nur einen kleinen Schritt für die Viktoria, aber einen großen Schritt für die Menschheit bedeuten .... Jetzt gehen gerade die Pferde mit Meinerwenigkeit durch  ::c:: ....

Zurück ins Reich der Vergangenheit, als die Viktoria noch führend in der Regionalliga war und die Zukunft vor sich hatte, aber statt zuzugreifen und diese festzuhalten sich in einer experimentell orientierten und von Misserfolg geprägten Sturm- und Drangphase oder besser Streit- und Flegelphase verirrte und nur schwerlich erst zu Beginn dieser Saison den Anschein erweckte aus diesem Dilemma wieder herausfinden zu können.

In dieser Zeitspanne von 34 Spieltagen vollzog die Viktoria 3 Trainerwechsel, eine Kehrtwende in der Führungs- und Entwicklungsphilosophie, eine Runderneuerung des Kaders sowie nach Absturz bis auf Platz 6 eine tabellarische Aufholjagd in der m.E. stärksten und spannendsten Regionalliga aller Zeiten, voller namhafter, historisch regional und überregional bedeutender Vereine.

Der eigentliche Absturz begann bereits einige Spieltage zuvor mit dem Rückzug des Aufstiegstrainers Heiko Scholz, als er erkannte, dass die damalige Wende in der Kaderpolitik, nämlich hin zum Einfluss von Funktionären auf kurz- und mittelfristige Entwicklung des Kaders bis hin zur Aufstellung zum Spieltag, und weg von Vertrauen in den Trainer und in seine Mannschaftsführung und Spielphilosophie, wenig Zukunftsträchtiges in sich trägt und er die eigens gestellten bzw. ihm aufgedrückten Saisonziele gefährdet sah. Ein folgerichtiger Schritt.

Nachfolgend mussten auch Jerat und Aussem scheitern. Während erstgenannter mehr an sich bzw. am ihm auferlegten Druck verzweifelte, und letztgenannter an mangelnder Anpassungsfähigkeit scheiterte, so hatten beide einen nicht unwesentlichen Risikofaktor gemeinsam zu tragen, den sie in ihrer Amtszeit (insbesondere letztgenannter) nicht eindämmen und bis zur Eskalation lediglich von außen betrachten konnten: risikobehaftete Spielertypen, die in der Winterpause hinzugekommen waren, machten das zuvor unter Scholz noch intakte Mannschaftsgefüge kaputt, sorgten für Misstrauen, Perspektivlosigkeit und Demotivation bei den sich um den Aufstieg und eine steile Entwicklung des Vereins (mit)verdient gemachten Leistungsträgern und Perspektivspielern, und stellten sich selbst in den Vordergrund statt sich profi-like dem Dienst der Mannschaft und deren Saisonziel unterzuordnen. Nein, die Geschichte ist abgehakt, Namen sollen hier nicht mehr genannt werden. Diese fanden schon zu oft Klang in den Berichten weiter oben. Viel zu oft.

An deren Stelle besser die ehemaligen Leistungsträger und Perspektivspieler, die teils schon während der Rückrunde, teils unmittelbar nach Saisonende den Verein fluchtartig verließen und heute bei der Konkurrenz ihre Tore schießen und Torvorlagen platzieren:
Eichmeier (SF Siegen, LV, 13 Spiele, 5 Tore, 2 Vorlagen),
Glowacz (SF Siegen, RM, 4/0/2),
Gardawski (MSV, RM, 15/1/2),
Bouhaddouz (Bayer 04, MS, 7/5/3),
Aydogmus (Fortuna Köln, MS, 12/8/5).

Wer jetzt anzufangen gedenkt zu rechnen, dem werde ich es abnehmen: In Summe macht das 21 Tore von nur 5 Ex-Viktorianern bei durchschnittlich 10 Einsätzen je Spieler. Nur zum Vergleich, die heutige Viktoria erzielte bislang mit allen Spielern 25 Tore in 13 Einsätzen.

Es gab aber auch einen Fall von klassischer Rückentwicklung nach Vereinswechsel bzw. grenzenloser Selbstüberschätzung – ein Perspektivspieler mit großer Zukunft (wahrscheinlich nur bei der Viktoria), Propheter (Arminia, IV, in der 2. Liga bisher nicht im Kader, dafür 6 Einsätze in der OL Westfalen), der mehr auf seinen Berater als auf die Vernunft hören wollte.

Das Ergebnis dieses zum Scheitern verurteilten streit- und flegelhaften Kaders seit Stand Spieltag 18 der Vorsaison mit Platz 1, 39 Punkten, 42:20 Toren, Differenz +22:
Platz 6 mit einem Hinzugewinn von 22 Punkten aus 20 Spielen, 33:46 Toren, und einer Tordifferenz von -13 nach Spieltag 38. Erwähnenswert auch die Kartensammlung in jener Saison: 12 rote Karten, und unzählige Gelbe. Prügelszenen während des Trainings, Entgleisungen auf und vor dem Platz. Eine Mannschaft, die sich zu zerfleischen drohte, und es auch eigentlich tat. Eine als längste Saisonvorbereitung der Fußballgeschichte betitelte Phase Meinerwenigkeit wurde zur Auslaufphase für längst überfällige Modelle samt Trainer.

Und dann wurde alles anders. Vereinsführung und Sponsoren haben aus ihren Fehlern gelernt – allein das zeugt schon von Qualität (!) – und eine Kehrtwende in Führung und Entwicklung vollzogen. Belastende Baustellen, bis auf die ,,Streit"-bare, konnten abgewickelt und eine Kaderrunderneuerung eingeleitet werden. Abgängen legte man keine Steine in den Weg, sondern belegte sie wohlwollend mit einem freundlichen "Viel Erfolg für die Zukunft".

Fokus bei insgesamt 17 Neuverpflichtungen wurde auf Charakterköpfe mit Führungsqualitäten gelegt. Verpflichtet wurden somit aktuelle und ehemalige Mannschaftskapitäne und Leithammel konkurrierender Vereine aus der Region (i.d.R. mit FC-Vergangenheit oder Köln-Rückkehrer) und überregional, wie
Nottbeck und Musculus  (Fortuna Köln, 1. FC Köln II),
Giese (VfR Neumünster, RL Nord, als IV (!) 28 Tore in 95 Spielen),
Staffeldt (VFL Osnabrück, DM, zuletzt 9 Tore aus 39 Spielen, Kicker-Durchschnittsnote 2,78) und
Glasner (Arminia Bielefeld, MS, zuletzt 2 Tore aus 14 Spielen, ø 3,5)

sowie Schlüsselspieler in ihren Vereinen wie
Costa (ebenfalls VFL Osnabrück, DM, 4 Tore aus 32 Spielen, ø 3,1),
Torwart Koczor (SF Siegen, galt als bester TW der vorigen Saison in der RL West, 39 spiele, davon 13 ,,zu-null"),
Steegmann (Darmstadt 98, MS, in drei aufeinanderfolgenden Jahren in der 3. Liga (auch für U'haching und Koblenz) 123 Spiele, 33 Tore, 13 Vorlagen, ø 3,3 in der Vorsaison) und
Pagano (ne echt Bergisch-Kölsche Jung, Fortuna Köln, RA, ehemals WSV, Lotte, RWE, Verl, Jena, ausgebildet beim 1. FC Köln, zuletzt 61 Spiele, 28 Tore, 13 Vorlagen in der RL) sowie
Schäfer (Ingolstadt, LV, 178 2.-Liga-Einsätze in 6 Jahren).

Zur vergangenen Winterpause noch ausschließlich auf Angriff ausgerichtet, zeigt sich der heutige Kader ausgeglichen. Jede Position ist mindestens doppelt und gut besetzt (mal von den Außenverteidigerpositionen abgesehen), insbesondere die IV-Position, die in der Vorsaison zeitweise wegen langwieriger Verletzungen und Sperren arg unterbesetzt war. Darüber hinaus weiß man sicher auch die Vielseitigkeit von einigen Spielern zu schätzen, die somit der Viktoria einen gewissen Grad an Unberechenbarkeit verschafft. Nicht weniger als 12 aktuell im Kader nachhaltig zum Einsatz kommende Spieler können auf drei oder mehr artverwandten, beidseitigen oder gar völlig unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden.

Mit Schlösser, Müller, Candan, Hamanaka, Tschumakov und naturalmente Ausnahmespieler Wunderlich konnte der harte Kern gehalten werden. Mit Wehmut zurückdenkend an Offensivmultitalent Dennis Schmidt, der den Weg vor zwei Saisons über Lotte (dort noch Leistungsträger) nun zu Darmstadt 98 fand und in seiner vielversprechenden Entwicklung dort einen Dämpfer erhielt. Es wird Zeit den Fehler zu korrigieren und den Weg in Richtung Heimat aufzunehmen ...

Erstmals ist auch wieder die Integration von Jugendspielern zu vermelden, einst Tradition bei der Viktoria, die die meisten Jugendmannschaften Deutschlands unterhielt; ihre Einsätze hielten sich bislang allerdings in Grenzen, da bei insgesamt 17 Neuverpflichtungen vor der Saison die höchste Priorität gilt den Stamm der Mannschaft und erste Ergänzungsspieler sich einspielen zu lassen.

Den allesamt Top-Verpflichtungen konnte mit der Lösung der Trainerfrage noch die Krone aufgesetzt werden: Es ist Pele Wollitz geworden, der einen ehrlichen Typen vom Schlage eines Heiko Scholz abgibt (allerdings noch ein wenig leidenschaftlicher und emotionaler, unberechenbarer und aufbrausender  ::c::)  und den ambitionierten Zielen einiges an Erfahrung als Trainer von zwei namhaften Zweit- bzw. Drittligisten und als Spieler bei zahlreichen Bundesligavereinen entgegenzustellen vermag, und zudem noch auf eine profunde Ausbildung zurückgreifen kann, die er als Jahrgangszweitbester absolvierte. Aber was fasel ich da, jeder kennt ihn doch ausreichend aus seiner Vergangenheit ...

All diese Investitionen sind auch bitter nötig gewesen angesichts der Konkurrenz in der Regionalliga West, der besten und spannendsten aller Zeiten sowie der Überflieger anderer Regionalligen, allen voran die Ableger der Münchener Bayern, die zur Zeit alles wegbomben, was denen vor die Flinte kommt – insbesondere der Jungspund Green, Außenstürmer und 100%ige Torgarantie im Spiel –, mit denen es sich in der Relegation zur 3. Liga zu messen gilt. Mit Lotte und der Kölner Fortuna sowie den sparsamen Füchsen aus Siegen (allesamt mit Ex-Viktorianern in ihren Reihen) und den Halbprofis von Schalke stehen gleich vier Favoriten auf den Relegationsplatz bzw. Meistertitel mindestens auf Augenhöhe mit der Viktoria. Entscheidend für die Rückkehr auf Platz 1 in der Regionalliga West ist eine kleine Siegesserie von wenigstens zwei Spielen, beginnend heute, und fortsetzend am nächsten Samstag im Südstadion bei der Kölner Fortuna zum großen DERBY!

Beide Spiele, und auch die beiden darauf folgenden müssen ohne Mittelfeldmotor Wunderlich wegen einer Rotsperre (trotz Fairplay-Play-Gewinn in der letzten Saison die Höchststrafe für grobes Foulspiel erhalten) absolviert werden.

Und so gilt es heute erst einmal den Tabellennachbarn und Mitfavoriten Schalke auf eigenem Platz zu distanzieren, wie es schon mit 4:2 in der Vorsaison gelang. Wie auch in der Vorsaison sind die heutigen Schalker mit Profis gespickt – Asamoah und Papadopoulos –, sowie mit dem besten Torschützen der laufenden RL-Saison.

Zur Halbzeit führt die Viktoria leistungsgemäß mit 2:0 – dies war angesichts der Startbedingungen (ohne Wunderlich, und Leitwolf Staffeldt nach 15 Min. verletzt ausgewechselt) und den zähen Spielen zuvor gegen die Aufsteiger aus Wattenscheid und Uerdingen nicht zu erwarten. Die "Viktoria-Dinos" Hamanaka und Müller (beide haben den Kaderumschwung aus der letzten Saison bekanntlich überstanden) die Torschützen.

Bleibt noch die Frage aller Fragen offen: Kommt Novakovic in der Winterpause? Hegt man abermals Gedanken den Kader in der Winterpause auf einer Position zu ,,verstärken", die eigentlich schon stark genug besetzt ist und mehr als konkurrenzfähig funktioniert? Setzt man abermals hohe Erwartungen in einen altgedienten Spieler, der tatsächlich noch einmal zum Karriereabschluss die Motivation verspüren soll kleine Brötchen zu backen, äh kleine große Ziele mit einer entwicklungsfähigen Mannschaft zu erreichen? Vertraut man abermals auf das professionelle Verhalten eines Spielers, der in der Vergangenheit nicht immer nur sein professionelles Verhalten in den Vordergrund kehren konnte?

Viele Dinge sprechen dafür: Zum einen sei Nova nicht abgeneigt laut Interview vor Ort seines derzeitigen Wirkens in Japan. Dann wäre er auch nicht der erste, der mit FC-Vergangenheit zur Viktoria finden würde. Auch würde die Tradition fortgeschrieben altgedienten FC-Profis die Möglichkeit zu bieten, bei der Viktoria als Spieler(Co-)trainer eine Ausbildung in ihrem Fachgebiet zu absolvieren. Ebenfalls dafür spräche die Nähe zur Kölner Altstadt, die Nova im Dienst des FC dermaßen zu schätzen gelernt hat, dass er seine Wohnung dort bis heut noch nicht aufgegeben hat und bei einer Anstellung bei der Viktoria weiter nutzen könnte. Mein Eindruck: das könnte was werden, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Trainer Pele Wollitz voll und ganz hinter dieser Verpflichtung steht und einen Plan hat, wie er mit Diva Nova und dem unvermeidlichen Stühlerücken innerhalb der Mannschaft erfolgreich umgehen und das Gefüge zusammenhalten kann. Im Falle Streit hat er kürzlich ein Machtwort gesprochen. Möge es ihm in diesem Falle auch erlaubt sein.

Noch 6 Tage, 22 Stunden und 49 Minuten bis zum großen DERBY !!

Nachtrag: Die Führung gegen Schalke konnte gehalten werden, und so ist die Viktoria neben dem Championsleague-Sieger Bayern München und dem Tabellenführer der 2. Liga 1. FC Köln die einzige Mannschaft in den obersten 4 Ligen, die sich noch als ungeschlagen bezeichnen darf (im Mittelrhein-Pokal sind sie auch noch dabei). Nuja, Lotte konnte auch noch nicht geschlagen werden.... Da Lotte allerdings nicht schlampen wollte, und die Fortuna heute auf den letzten Drücker in Siegen siegen musste (übrigens wieder durch Aydogmus, Ex-Viktorianer, neuer Toptorschütze der RL West), wird der Tag der Rückeroberung der Tabellenführung vertagt werden müssen auf den nächsten Samstag, der Tag des DERBYs.

Vlad

Wenn du so lange Artikel schreibst, werter Speedy, kannst du ja auch wieder Copa spielen?!  ::ton:: ::wink::

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sie in die 3. Liga aufsteigt. Dann würde ich mir auch mal ein Spiel von der legendären Viktoria anschauen!  :daumen:
AC Oulu - Millonarios FC -  City of Lusaka - Adelaide United

In memoriam Newell's Old Boys

Speedy

#48
Zitat... an dem Tag fiel auch in China ein Sack Reis um.
::scratch::
Zitatkannst du ja auch wieder Copa spielen
:dagegen:
Zitatwenn sie in die 3. Liga aufsteigt
:dafuer:
ZitatWenn du so lange Artikel schreibst
Wenn du sovie Zeit hast lange Artikel über die Viktoria zu lesen, dann darf ich dich als neues Hardcore-Mitglied des Viktoria Köln Fanklubs begrüßen  :daumen:

::ton:: ::b::

Speedy

#49
Zitat... an dem Tag fiel auch in China ein Sack Reis um.
:sieg: Ahh, jetzt hab ich's!
Du meinst, dass wenn die Kölner Viktoria mit einem Sieg bei der Fortuna im großen DERBY die Tabellenführung in der RL West übernimmt, geht ein dermaßen großer Jubel durch's Deutsche Volk, dass durch die Freudengesänge immense Schallwellen über's Land ziehen bis nach China und unmittelbar dort ihre Kraft entfalten und einen Sack Reis umstoßen.

Oder meinst du, dass wenn die Kölner Viktoria mit einem Sieg bei der Fortuna im großen DERBY die Tabellenführung in der RL West übernimmt, das Deutsche Fußballvolk vor Hochachtung und grenzenlos überschäumender Freude wie verrückt anfängt zu Hüpfen und dadurch den Boden in einem Maße erschüttert, dass Masseverschiebungen im Erdkörper entstehen und diese ein Beben auf der äußersten eurasischen Erdplatte hervorrufen, welches schlussendlich einen Sack Reis in China umzureißen vermag.

Oder meinste gar, dass wenn die Kölner Viktoria mit einem Sieg bei der Fortuna im großen DERBY die Tabellenführung in der RL West übernimmt, unser Planet dermaßen begeistert ist, dass er kurzzeitig die Gravitation als eine der vier physikalischen Grundkräfte (habe ich so gelesen, aber tatsächlich keine Ahnung davon) aussetzt und kurzzeitig ersetzt durch die gegenseitige Anziehung zweier alternativer Massen (nämlich die der Kölner Viktoria und die seiner Fans). Das Aussetzen der Gravitation bedeutet, dass sich aufgrund der fortbestehenden Erdrotation die Zentrifugalkraft auf die Masse eines Sack Reis in China nunmehr als führende Kraft durchsetzen kann und den Sack schlussendlich zu Fall bringt.

Oder möglicherweise auch zwei Säcke Reis.

Wie rum auch immer, Meinewenigkeit ernennt dich für diese weitsichtige Aussage zum ersten Ehrenmitglied des Viktoria Köln Fanklubs  :daumen:

hofa



Christoph Patrasso - Ajax Amsterdam
Stefan Hofa - Waikato FC
Jaromir Patrasz Jeunesse Abidjan
Josef Hickersberger Reno United

faustball.union-rohrbach-berg.at

Speedy

#51
Wer hätte das gedacht, Lotte zieht erstmals den Kürzeren in dieser Saison. Die Tabellenführung für die Viktoria ist am heutigen DERBYtag tatsächlich möglich zu erreichen – allerdings nur mit einem glatten 5:0-Sieg.

Die Vorzeichen stehen gut und mieserabel zugleich: Mittelfeldmotor und Offensiv-Allrounder Wunderlich ist gesperrt, Defensiv-Allrounder Staffeldt ist verletzt – beide die Garanten für den derzeitigen Leistungsstand der Mannschaft, das ist mieserabel. Das Vorteilhafte dabei ist die Frage, wer soll beide ersetzen? Eine Frage, die nur Trainer Wollitz beantworten kann, aber keinesfalls die Kölner Fortuna. Denn feststeht, mit der heutigen Aufstellung ist die Viktoria noch nie in dieser Saison aufgelaufen – große Fragezeichen also für den Gegner.

Mein Tipp sieht folgendermaßen aus: Die Mauertaktik
Koczor – Spinrath, Löhden, Reiche, Hickl – Schäfer, Nottbeck, Costa, Schlösser – D. Müller – Pagano
Tore: 0:1 Müller (FE)

Oder alternativ: Die Feg-die-Fortuna-aus-dem-Stadion-Taktik
Koczor – Schäfer, Löhden, Reiche, Hickl – D. Müller, Nottbeck, Costa, Pagano – Hamanaka – Steegmann
Tore: 1:0 Aydogmus, 1:1 Pagano, 1:2 Giese (90.+)
Auswechslung: Giese für Costa (86.)

Rote Karten wird es keine geben, weil:
- Streit heute nicht mitspielen darf
- Stegemann als Schiedsrichter (keine Ahnung wer da heute pfeifen soll, wäre aber eine hervorragende Besetzung) das DERBY souverän leitet
- Kinhöfer für die Besetzung des Schiedsrichters in diesem DERBY auf gar keinen Fall in Frage kommt (gar nicht auszudenken, was dann auf dem Platz los wäre  ::keule:: ::baeh:: ::hammer:: ::pferd::)
- die Profis heute mit gutem Beispiel vorangehen und durch ihr vorbildliches Verhalten dem DERBY die Schärfe nehmen.

Noch exakt 12 Stunden und 49 Minuten bis zum Anstoß des großen DERBYs.

Die Lage der KölNation findet wie üblich ihr hier abgebildet:
http://www.transfermarkt.de/de/regionalliga-west/startseite/wettbewerb_RLW3.html

Speedy

So ist es nun einmal im Fußball: Es kann nur einen geben, der gewinnt. Und meistens ist es der, der es sich über 90 Minuten gesehen verdient hat. Und genauso hat es sich im gestrigen großen DERBY zugetragen. Und eine Niederlage zu verarbeiten ist nicht so einfach wie Wasser den Rhein hinunterfließen zu lassen. Wenn man mit dem Verlierer sympathisiert, wird's zähflüssig. Und wenn der Gegner ein Rivale ist, noch umso zähflüssiger, und wenn dabei noch das sportliche Ziel, die Tabellenführung zu erreichen, aus der Hand gegeben wird und dies dafür dem Gegner überlassen werden muss, gerät der zähe Fluss ins Stocken, er gefriert. Und stellt man gegenüber, dass diese Niederlage nach einer Zwei-Tore-Führung entstanden ist, dann muss schon eine besondere Verarbeitungsstrategie entwickelt werden, und die beste ist: Fragen stellen, möglichst viele, möglichst Grundsatzfragen.

Die erste Frage
Fehlt es der Mannschaft an Klasse? Nein! Selbst der Trainer der Fortunen antwortete vor dem Spiel auf die Frage, welche Schwächen bei der Viktoria auszumachen seien, mit einer konsequenten Ratlosigkeit: ,,Man müsste mit der Lupe danach suchen." So ratlos war er dann wohl doch nicht, denn nach der Pausenansprache war die Fortuna nicht mehr wiederzuerkennen. An Klasse fehlte es den Viktorianern nicht, denn bis zum Anschlusstreffer beherrschten sie das Geschehen. Ein gut organisiertes Mittelfeld lief die meisten Angriffe vorzeitig ab, eine standhafte Innenverteidigung beseitigte den Rest. Tempogegenzüge in feinsten Kombinationen brachten die Fortunen in Schwierigkeiten, die Spielanteile lagen eindeutig bei der Viktoria. Verdient der Lohn mit zwei sauber herausgespielten Toren. Die erste Reaktion der Fortunen war Härte. Eine andere Antwort konnten sie darauf leider nicht finden. DERBY halt.

So überlegen, wohlorganisiert, nüchtern und zielorientiert – man konnte förmlich die Handschrift des Trainers daran ablesen – die Viktoria Anfang bis Mitte der ersten Halbzeit agierte, so unkonzentriert und kopflos reagierte sie ab Ende dieser Halbzeit, nachdem das erste Gegentor fiel, wie aus dem Nichts ein ungedecktes Kopfballungeheuer gnadenlos zuschlug. Schon hier deutete sich an, die Fortuna wollte Druck machen und die Viktoria ließ sich davon mächtig beeindrucken.

Die zweite Frage
Lag es an der taktischen Aufstellung? Nein. Sie war nicht defensiv, aber auch nicht offensiv orientiert, kontrolliert galt es hier zu spielen. Es lag nicht an den aufgestellten Spielern, sondern vielmehr an denen, die nicht aufgestellt werden konnten. Es fehlte der Kopf im defensiven Mittelfeld, der in hektischen Situationen seine Erfahrung ausspielt und Sicherheit zurückgewinnen kann – ein Bundesliga erfahrener Staffeldt, der wohl in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht mehr auflaufen wird. Dass es in der zweiten Halbzeit kaum noch ein geordnetes Spiel nach vorne gab, lag wohl hauptsächlich daran, dass es auch hier an einem kühlen Kopfe fehlte – Spielmacher Wunderlich, bekanntlich durch seinen kopflosen Ausraster noch zwei weitere Spiele gesperrt. Neuzugang Nottbeck konnte diese Lücken offensiv wie defensiv trotz leidenschaftlichen Engagements nicht schließen. Resultat: 5. Gelbe Karte, allmählich wird das Personal knapp im Mittelfeld. Die Herren D. Müller und Steegmann/Candan, wer auch immer in die Mitte zog bzw. sich zurückfallen ließ, um das Spiel ansichzureißen waren ihrer Aufgabe allein nicht mehr gewachsen und so musste sich die Viktoria den mit Kampfbereitschaft, Leidenschaft und in einem solchen DERBY notwendigen Härte aufpielenden Fortunen ergeben. Dann war da noch Pagano, auf's übelste (!) beschimpft über 90 Minuten lang von Fortuna-Fans, die ihn bis zur letzten Saison noch als ihren Helden umjubelten. Er stand mehr neben sich als auf dem Platz, scheiterte zweimal freistehend. Zeigten die Beleidigungen Wirkung? Sicher gingen diese nicht spurlos an ihm vorbei, Pagano, mit italienischen Wurzeln, der Emotion mehr verschreiben als vielleicht ein kühler Kopf aus dem Norden. Und sicher Wirkung zeigte sein Gegenspieler, der nicht mehr lange in der Regionalliga weilen wird. Ein Supertalent, der schon heute das Zeug mitbringt, wie ihn sich ein Bundesligist vorstellt. Ein Weltklassefußballer wie Lahm fing auch mal so an ....

Und die abschließende, möglicherweise versöhnliche Frage
Wird sich bei der Viktoria in den nächsten Spielen etwas ändern? Jawoll! (sollte an dieser Stelle jemals mit Nein geantwortet werden, so ist es unerlässlich den Verein zu wechseln, um der Grundsatzfragenstellerei nachhaltig entgehen zu können!)

Trainergespann & Mannschaft(steile) sind erfahren genug, um aus individuellen Fehlern zu lernen. Sie werden aufgearbeitet und spätestens im nächsten Spiel, besser aber noch im laufenden Training abgestellt. Personelle Engpässe werden ausgeglichen, so gut wie mit vorhandenen Mitteln möglich,  kompensiert durch neue Gefahrenstellen für zukünftige Gegner auf anderen Positionen – und nicht immer wird Pagano auf einen LV wie Kusi Kwame stoßen, und Giese wird nicht viel länger auf der Ersatzbank herumturnen müssen....  Und so manche Spieler werden sich der einen oder anderen psychologischen Maßnahmen unterwerfen müssen, die Sporthochschule ist ja nicht weit, kompetentes Personal findet sich dort leicht, und auch woanders. Wer mit einer gewissen Regelmäßigkeit (als Mannschaftskapitän mit Vorbildcharakter) Spielsperren einfährt, die unmittelbar Einfluss auf den Erfolg der Mannschaft nehmen, der muss bereit sein bei aller Leidenschaft für den Verein im Spiel und außerhalb des Spiels aus Fehlern zu lernen und seine Kompetenz auf eine nächst höhere Ebene auszubauen.  Insgesamt konnte bei der Viktoria ein riesiges Potenzial beobachtet werden, ein Potenzial, das in der ersten Halbzeit zu glänzen vermochte, und in der zweiten aus abstellbaren Gründen nicht abgerufen wurde. Kehrt mit den fehlenden (oder in der Winterpause auf neuralgischen Positionen gezielt neuverpflichteten) Spielern eine gewisse Konstanz ein, dann darf sich die Viktoria einer berechtigten Anwartschaft auf Meistertitel & Relegation erfreuen.

Und die Stimmung im DERBY?
Die Fortuna als Verein tat so einiges, um dem DERBY  einen angemessenen Rahmen zu verleihen. Auch die Mehrheit der Fortunen als Fans zeigten sich als Freunde des Sports und ertrugen das zwischenzeitliche 0:2 mit Fassung (die einen) oder mit Häme (die ungeduldigen anderen). Letztere beschäftigten sich bereits mit ,,Grundsatzfragen"-Erörterung nach 30 Minuten der Spielzeit. Nur eine kleine, aber sehr lautstarke, und für ungeübte Ohren furchteinflößende  Handvoll ,,Fans", oder besser ,,Anti-Fans" oder noch besser ,,Fan-atiker" trübten die Stimmung nachhaltig! Für Meinewenigkeit bedeutete dies: Nie wieder mit dem kleinen Sohnemann ins Stadion! Nicht mal auf der Haupttribüne ist man vor einer solchen Handvoll Hohlköpfe sicher. Es war nur eine Handvoll ....

Mit den übelsten (!) Ausrufen (wörtlich will ich hier nichts davon wiedergeben, rein sachlich wurden hier Mitmenschen in einer Eigenschaft als andersgeschlechtlich beschimpft, zudem eine Zeitreise in die dunkelste deutsche Vergangenheit unternommen und dort übliche Bezeichnungen in die Gegenwart transferiert) wurden hier die Viktoria als Verein an sich belegt, so auch ihr Präsident (der nur deswegen einem ,,Lebensmittelwurfgeschoss" entging, weil er in seiner ,,Promi-Loge" beim Torjubel nicht aufstand und somit dem Werfer ein Ziel geboten hätte) und einzelne Spieler, insbesondere ehemalige Fortunen in Person von Pagano (der musste als RA tatsächlich so einiges über sich ergehen lassen) und Nottbeck sowie eine leicht härtere Gangart angehende Spieler, und auch der Schiedsrichter,  der sich redlich bemühte, ausgewogene Entscheidungen zu fällen, und je höher die zwischenzeitliche Führund, desto lautstärker. Blanker Hass war nicht nur in Worten, sondern auch zwischen den Zeilen und im aggressivst denkbaren Tonfall zu hören, und im nackten Gesicht unmissverständlich zu erkennen. Wutentbrannte Flüche bei den Gegentoren, glasige Augen (wegen Alkohols oder Drogen?), fanatisch-festgefressene Pupillen, wie man sie nur bei Doping-Sündern (vgl. Maradona bei der WM .... war das in Mexico?) kennt, beim Torjubel. All dies trug dazu bei, dass sich Sohnemann (erstmals bereits beim Einlauf der Viktorianer) unwohl fühlte und mir mit einem Blick, den nur Kinder werfen können, zu verstehen gab tatsächlich Angst zu haben. Vielleicht hätte ich schon zu diesem Zeitpunkt den ,,Platz" mit ihm räumen müssen, was für eine Vorstellung für einen gestandenen Fußballfan! Aber noch riefen diese Hohlköpfe nur, wurden nicht gewalttätig. Aber man hätte denen so ziemlich alles zutrauen können. Mir fielen in der näheren Umgebung zwei Dinge auf, die mich dazu bewogen dem kleinen Mann Beruhigendes ins Ohr zu säuseln: Erstens, die Hohlköpfe waren noch weit genug weg, also die eine oder andere Sitzplatzreihe samt Fortuna-"Normalos" hätten sie schon überwinden müssen, und zweitens fiel mir ein Sicherheitsbeamter auf, bewaffnet mit Schlagstock und Pistole am Gürtel. Was woanders eine Bedrohung wäre, hier aber ein Zeichen von gewisser Sicherheit darstellte. Für geübte Stadiongänger sind solche Situationen nichts Neues und kaum erwähnenswert, für einen kleinen Mann allerdings unbegreiflich. Oder wird aus dem Kleinen etwa ein Weichei? Muss ich mir hier wieder grundsätzliche Fragen stellen müssen? Meine bessere Hälfte wird es mit Sicherheit tun, sollte sie je von diesem Erlebnis im Detail erfahren. Und Copalesen habe ich ihr schon vor Jahren abgewöhnen können, als sie noch eine gewisse Neugier auf wöchentlich neu erscheinende ,,Zeitungsberichte" anfing zu entwickeln.

Vor Ort wunderte es mich noch, so wenige Kinder auf der Tribüne zu sehen, im Nachhinein jedoch fange ich an zu verstehen, wie eine Handvoll Unwürdiger ein gesellschaftliches Großereignis allmählich beginnt zu unterwandern und zu beherrschen. Da läuft gewaltig  etwas schief in unserem Lande – Hohlköpfe brauchen Perspektiven, Verantwortung, und ein wenig mehr Bildung wäre auch nicht von Nachteil, jedenfalls keine Kompensation im Stadion! Nun gut, es ist vielleicht auch nicht schlau gewesen, sich als Viktorianer mit Viktorianernachwuchs inmitten von Fortunen auf die Haupttribüne zu begeben. Die ,,Gefahr" des Outings war schon im Vorfeld als gering einzustufen, ein Übergriff wegen Jubels für die Falschen nicht zu befürchten, da der Kleine ohnehin bei Toren nicht jubelt. Und Meinewenigkeit selbst ballte 2x die Fäuste in der Tasche (ein sogenannter ,,Jackentaschenjubel") und stand 4x brav auf, aber nicht um wie die anderen dabei im Freudentaumel zu schweben, sondern um besser sehen zu können, und zwar die Lösung auf meine 4x sich stellende Frage: ,,Wie konnte DAS nur passieren?"

Die Lage der KölNation findet wie üblich ihr hier abgebildet:
http://www.transfermarkt.de/de/regionalliga-west/startseite/wettbewerb_RLW3.html

Speedy

 :applaus: :sieg: Es geht wieder aufwärts. Fortuna, zieht euch warm an, sehr sehr warm ...!

Mit der 21. (!) Neuverpflichtung in dieser Saison bzw. der 6. (!) in der gerade abgelaufenen Transferperiode scheint das Team für die Marschroute Aufstieg 2014 gerüstet zu sein ....

http://www.transfermarkt.de/de/fc-viktoria-koeln/startseite/verein_1622.html

Coach

ja wir haben auch einenTW gespendet  ::ap::
- die rechte Hand
- Dr.P.Pacult

Wo ist meine Superettan hin?

Speedy

Der TW ist echt eine Granate. Hat die Lotte hinten (fast) im Alleingang gebremst. Kann schon nachvollziehen, dass er mit seiner Qualität nicht mehr die zweite Geige hinter Minikirsten abgeben wollte und in seiner Karriere die Position des Stammtorwarts in Liga zwei eingeplant hat. Wenn er auch in der nächsten Saison den Kasten dicht hält wie gegen Lotte, kann er sein Ziel relativ zügig erreichen  ::b::

Coach

noch einmal so ein "Gag" gegen Benny und du wirst abgewatscht.  ::a::
- die rechte Hand
- Dr.P.Pacult

Wo ist meine Superettan hin?

Speedy

Zitatso ein "Gag" gegen Benny
Nuja, wollte dem Bonsaikirsten nicht zu nahe treten ::b::. Er ist unbestritten ein guter Zweitliga-TW. Mit Mini- oder Bonsai- wollte ich unterschwellig nur ein Phänomen ankratzen (und nicht weiter ausführen), ebenfalls unbestritten, das den deutschen (und i.d.R. auch internationalen) Fußball kennzeichnet, nämlich dass Sprößlinge selten, sehr selten in die Fußstapfen ihres bekannten, als Nationalspieler oder Leistungsträger im Verein mit mehr oder weniger großen Erfolgen überschütteten Vaters treten können. In der deutschen Fußballgeschichte fällt mir spontan keiner ein, der nur annähernd Augenhöhe erreicht hat: Dazu gehören weder die Kirstens, noch die Beckenbauers oder Toppmöllers.... Daher also der Mini- oder Bonsai-  ::wink::

Im internationalen Fußball erinnere ich mit nur an ein Länderspiel einer irischen Nationalmannschaft als Sohn und Vater (oder Onkel?) im gleichen Team spielten, aber Stars sind es beide nicht (gewesen) .... Und Agüero ist nur angeheiratet (und mittlerweile auch wieder entheiratet, soweit ich das mal aufschnappte) ....

Coach

und was ist mit Cesare und Paolo Maldini?

(bei Kirsten hast dich ja wieder rausgewunden wie ein Aal)
- die rechte Hand
- Dr.P.Pacult

Wo ist meine Superettan hin?

Florian Markert

Zitat von: Coach am 04. Februar 2014, 10:08:45
und was ist mit Cesare und Paolo Maldini?

Gutes Beispiel. Auf etwas niedrigerem Niveau gibt es noch etliche weiter, allerdings zugegebenermaßen nicht in Deutschland.

Womöglich aber auf absolutem Topniveau bald im liechtensteinischen (und/oder deutschen) Skisport.  :daumen: ::b::
Treuester Trainer der Copa-Historie (seit dem 04.02.2000 bei Alianza Lima)

Ewige Nr. 1 der Copa Hall of Fame

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